Sie befinden sich hier

Startseite | Mediathek | Damals und heute

Projektwoche der 13. Klassen

01.02.2009 | 19:06

Ihr seid jung, ihr seid schön, ihr müsst zum Film!!! Quentin Tarantino hat ausgecastet aber eure neue Chance ist zum Greifen nah- Das Abitur- der Film. Diese Chance wollten sich Anna, Christopher, Fabian, Florian, Franziska, Jenny, Jonas, Kai, Margret(Ich), Marvin, Nele, Rebekka, Sebastian und Stephanie nicht nehmen lassen.

Eine Woche lang, vom 19.01-23.01.2009, beschäftigten sich diese jungen und schönen Schüler der 13 Klasse mit dem Projekt Abiturfilm. Am Ende der Projektwoche sollte ein Story- Board mit Musik für den Abiturfilm 2009 erstellt werden. Das Story- Board soll unter anderem Filmsequenzen über die gesamte Abiturprojektwoche 2009 enthalten. Somit hatten wir schon mal ein Ergebnis, nur noch keinen festen Plan wie wir unser Ziel erreichen könnten. Leider mussten zwei Lehrer wegen Krankheit an den Projektarbeiten ausgeplant werden. Das hieß uns blieb nur noch eine Lehrerin: Frau Bode. Sie hatte nun die alleinige Aufgabe das Projekt zu koordinieren.

Am ersten Tag hat sich die gesamte Mannschaft in sechs Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe durfte sich einen Abiturfilm der Jahre 2000,2002,2004,2005,2006 und 2008 aussuchen. Es folgte zunächst die theoretische Ausarbeitung der Filmanalyse, um anschließend an den einzelnen Filmen unser erlesenes Wissen anwenden zu können und eine eigene Filmanalyse zuschreiben. Am zweiten Tag haben wir uns in den Gruppen lobend aber auch kritisieren in einer Diskussionsrunde über die einzelnen Filme ausgetauscht. Dann war endlich unsere Kreativität gefragt, wir sollten ein Story- Board schreiben.

Jede Gruppe hatte sich eine Sequenz des Films ausgesucht um sie Abiturfilmgerecht auszugestalten. Am Ende soll der fertige Abiturfilm aus sechs Sequenzen bestehen: Potsdam, Sport, Schule, Reifeprüfung, Philosoph, Abschied. In der dritten Sequenz dreht sich alles um das Thema Schule, da zu der zeit die Projektwoche der 13 Klasse stattfand, hatte jede Gruppe die Möglichkeit eines der Projekte zu filmen: Biologie, Mathe, Deutsch, Englisch und Geschichte. Alle waren voller Begeisterung bei der Arbeit, viele hatten das erste Mal eine Kamera in der Hand, dadurch waren methodische und technische Aufnahmefehler unvermeidlich.

Zum Glück hatten wir Albrecht Lehrmann und Jan Piske zur Hilfe. Beides sind ehemalige Schüler der Spotschule und Profis im Umgang mit der Kamera. Albrecht konnte uns nützliche Tipps im Umgang mit der Kamera geben: „Am Besten gelingen die Aufnahmen immer mit Stativ[…], dass ihr auf die Perspektive achtet ist total wichtig.“ Aber auch Kritik gehört dazu: „Als Einzelbild ist es schon ganz o.K. aber als Schuss und Gegenschuss nicht geeignet[…]hier fehlt die Aktion, das Bild sieht aus wie eine Aufnahme der Überwachungskamera bei Media Markt.“Nachdem wir erfahren haben wie man richtig filmt, machten wir uns als großes Team auf in die zweite Runde, um einen erneuten Versuch zu starten.

Zum Schluss waren alle einer Meinung: Die neuen Aufnahmen sind viel besser. In drei Gruppen entstanden Kurzfilme, die eine Geschichte erzählen- wenige Sekunden aus vielen Minuten Filmmaterial- viele filmtechnische Experimente wurden gestaltet und professionell umgesetzt.Ob jedoch unsere Ergebnisse tatsächlich Bestandteil des Abiturfilms 2009 werden, wird noch nicht verraten. Alle Neugierigen können hier schon mal einen Blick auf unsere Aufnahmen werfen.

Text: Margret Hahn
Foto: Albrecht Lehrmann

Zurück