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Ole und Leni buchen die U18-EM-Tickets

17.06.2018 | 19:30

Ole und Leni buchen die U18-EM-Tickets

Unsere Stabies erlebten in Schweinfurt bei der U18-Gala sehr spannende Wettkämpfe auf hohem Niveau und standen mittendrin und zuletzt auch obenauf. Dabei ging der Tag mit der verpassten Finalteilnahme im Speerwurf von Tjara so gar nicht nach Wunsch los. Doch in der anderen Stadionkurve stellten sich Ole und Fabio dem spannenden Kampf um die U18-EM-Tickets im Stabhochsprung. Beide mussten dazu um eine neue Besteistung springen und sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen. Fabio erwischte einen guten Wettkampf, doch leider fehlte bei 4,55 Metern die nötige Feinabstimmung, sodass die Latte fiel. Ole dagegen meisterte seine bisherige Bestmarke von 4,65 Metern im letzten Versuch und ließ seinen besten Wettkampfsprung über die 4,75 Meter folgen. Der Lohn dafür war der Sieg sowie das Ticket für die U18-EM in drei Wochen  in Györ.


Jonas sprang 2 Meter und kann nun trotz reduzierten Trainings optimistisch auf die DJM blicken.
Am Nachmittag wollte Jonas ihm dies im Hochsprung gleich tun. 2,06 Meter waren als Norm gefordert, seine Saisonbestleistung stand aufgrund von Kniebeschwerden bei 1,90 Metern. 1,85 – 1,90 und 1,95 Meter meisterte er auf Anhieb und sicherte sich somit die DJM-Norm. Dem ließ er im dritten Versuch seinen ersten 2-Meter-Sprung folgen – das bedeutete auch neuen TG-Rekord. Dann setzte er alles auf eine Karte und war fast der Gewinner. Zweimal fielen die 2,06 Meter nur ganz knapp, Platz drei und viel Stolz bei Trainer und Athleten waren der Lohn.

Im anschließenden Stabhochsprungwettkampf der weiblichen Jugend stellten wir mit Leni und Moana sogar die beiden ersten der aktuellen deutschen Bestenliste. Jedoch machten sich natürlich auch weitere Mädchen berechtigte Hoffnungen auf einen Einsatz im Nationalteam. Zunächst machte es Leni spannend, die für ihre Anfangshöhe in den dritten Versuch musste. Nach der Überquerung von 3,80 Metern war sie nur Vierte, in Führung lag Moana. Doch konterte Sarah Vogel mit starke Sprüngen über 3,85  und 3,90 Meter und zwang somit Moana, ihre erst am Mittwoch aufgestellte Bestleistung von 3,95 Metern zu bestätigen. Und mit etwas mehr Glück wäre ihr dies im dritten Versuch auch geglückt. Knapp touchierte sie die Latte und musste sich als Dritte geschlagen geben. Leni hingegen hatte sich bei 3,90 Metern die Führung zurückgeholt und überquerte anschießend 4,05 Meter ebenfalls fehlversuchsfrei. Anschließend probierte sie erstmals den Wechsel auf einen längeren Stab und konnte diesen noch nicht nutzbringend springen. Das EM-Ticket ist ihr trotzdem sicher, nächste Woche in Mannheim gelingen die Versuche dann hoffentlich schon besser. Moana bleibt die Nominierung als Ersatz, ein sehr beachtenswerter Erfolg nach einer sehr schwierigen Hallensaison.

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