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Projekttage zum Thema „Flucht und Migration“

24.05.2019 | 08:06

Seit 2015 sind die Themen Flucht, Migration und Integration nicht mehr aus den Nachrichten weg zu denken: Man sieht Bilder von Schlauchbooten auf dem Mittelmeer und hört von Debatten über Einwanderung, sichere Herkunftsländer, Fluchtursachenbekämpfung und der Dublin-Regelung. Aber was ist denn eigentlich ein „Flüchtling“? Woher kommen die Menschen, über die ständig geredet wird? Warum sind sie in Deutschland und was bedeutet denn eigentlich „Integration“, von der alle reden?

Genau diesen Fragen widmet sich das Projekt „Menschen treffen Menschen“ der Stiftung für Engagement und Bildung (StEB), das im Frühjahr für insgesamt 13 Projekttage an der Sportschule Potsdam Station machte. Das Besondere: Viele der Informationen kamen aus erster Hand von Amru, Raam und Fayiq, die selbst aus ihren Heimatländern geflohen sind und seit ein paar Jahren in Deutschland leben.

Die Schülerinnen und Schüler der siebten Jahrgangsstufe lernten auf didaktisch-spielerische Art, warum Menschen aus ihren Heimatländern fliehen, welchen Schwierigkeiten ihnen auf der Flucht begegnen und wie das Ankommen in Deutschland verläuft. Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe von diversen Methoden und Formaten Wissen zu vermitteln und gleichzeitig im Klassenraum die Diskussion darüber anzuregen, wie ein positives Miteinander gemeinsam gestaltet werden kann.

Die StEB durfte bereits zum zweiten Mal zu Gast an der Sportschule sein und wurde bei der Durchführung von Sascha Viola unterstützt. Das Projekt wird vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg unterstützt und wurde 2018 mit dem dritten Platz des Integrationspreises der Stadt Potsdam ausgezeichnet.

Kontakt zur Stiftung: Marie Offermanns (marie.offermann@german-african-partnership.org; 0331 97 92 78 27).

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