Sie befinden sich hier

Startseite | Aktuelles | Nachricht

Arbeitstreffen zum Erasmus-Projekt in Zielona Góra

10.03.2017 | 09:15

Zwei arbeitsintensive, aber produktive Tage liegen hinter vier Lehrkräften der Sportschule Potsdam: Vom 8. bis zum 9. März trafen sich Vertreter der beteiligten Schulen in unserer Partnerschule in Zielona Góra, um den Antrag für das Erasmus-Projekt fertig zu schreiben. Dies ist uns auch gelungen. Wir konnten gemeinsam unsere Projektziele schärfen, uns zum Zeitplan sowie zu spezifischen Fragen der Organisation verständigen und fast alle Lücken des langen und komplizierten EU-Antrags gemeinsam füllen. Lehrkräfte der finnischen Partnerschule wurden per Skypekonferenz hinzugeschaltet. Deadline zur Einreichung des Antrags ist der 29.03.2017, im Juni werden wir erfahren, ob unser Projekt genehmigt wird. Die Sportschule in Zielona Góra hat die Projektkoordination übernommen.

Geplant ist, dass Schülerinnen und Schüler von Schulen aus Frankreich - das Lycée Louis Armand -, aus Finland - Mäkelänrinteen lukio -, aus Polen - Zespol Szkol Ogolnoksztalcacych i Sportowych – und Potsdam – die Sportschule „Friedrich Ludwig Jahn“ - zwei Jahre lang zu einem gemeinsamen Thema arbeiten.

„Balance between man and nature: young Europeans discover environmental and cultural issues and grow aware of their responsibilities” ist der Arbeitstitel des gemeinsamen Projekts, das unter anderem gemeinsame Aktivitäten von Schülergruppen aus allen vier Ländern beinhaltet, die verschiedene Aspekte dieses komplexen Themas auf ganz unterschiedliche Art und Weise erfahrbar machen sollen: Während Fragen des Schutzes und Ausbaus von Wäldern und Nationalparks in Polen erforscht werden, werden Schülerinnen und Schüler Fisch- und Luftproben auf Schadstoffe hin analysieren und auch das gesellschaftliche Bewusstsein zu solchen Umweltthemen untersuchen. In Deutschland sind Fragen nachhaltiger Landwirtschaft und die Rückbesinnung zur Natur Gegenstand von Exkursionen und praktischer Arbeit. Sanfter Tourismus rund um das Wasser – von der Seine bis zur Nordsee – werden in Frankreich von den Schülern praktisch ausprobiert und theoretisch untersucht. Ganz nebenbei – und dennoch genauso wichtig – werden Jugendliche aus vier so verschiedenen Ländern miteinander in Kontakt kommen, gemeinsame Erfahrungen sammeln, ihre Sprachkompetenzen ungemein erweitern und ein Bewusstsein für globale Probleme sowie eine europäische Identität entwickeln. Und vielleicht entstehen daraus auch Schülerinitiativen, die das gesellschaftliche Bewusstsein in Bezug auf die Wichtigkeit einer Balance zwischen Mensch und Natur nachhaltig verändern können, ähnlich wie das beim TrinkWasser!-Projekt an unserer Schule passiert…

Die beiden Tage in Zielona Góra jedenfalls waren trotz der Menge an Arbeit sehr angenehm, denn wir waren ein tolles Team, das den Humor nie verlor, wir wurden sehr herzlich empfangen und in jeder Hinsicht mehr als reichhaltig bewirtet und beherbergt. Sogar eine Stadtführung bei Nacht (den Tag brauchten wir für die Arbeit) gehörte zur Betreuung mit dazu. Vielen Dank an die Direktorin Beata Joksz-Skibińska, Małgorzata Madajewska und Maciej Lubik!

Sonja Giebler, Kerstin Paul, Peter Pollack und Katharina Süss

Zurück

Kontakt