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Erfolgreicher Formtest beim Internationalen Sanssouci-Pokal

07.06.2019 | 08:48

Sanssouci Pokal entwickelt sich immer mehr zum internationalen Klassiker

Die 29.Auflage des Sanssouci Pokals erreichte mit 132 Teilnehmern in den Wettkampfklassen U11 bis U19 aus 7 Nationen wieder einen Rekord.

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich der nationale und internationale Fünfkampfnachwuchs bei dem Traditionsturnier im Potsdamer Sportpark im Luftschiffhafen über das Himmelfahrtswochenende.

Spannende Duelle in den Altersklassen wurden sich in einem Dreikampf (U11/U13) bzw. Vierkampf (U15-U19) geliefert.

Dabei war es für die U17 und U19 nochmal ein Kräftemessen auf höchsten Niveau vor den anstehenden Jugend-Europameisterschaften ab 09. Juni in Litauen. So konnte sich in der U19 weiblich Anastasia Einsiedler (BLN/1013 Punkte) knapp vor Annika Schneider (BLN/1009 Punkte) durchsetzen. Beide zeigten in einem spannenden Laser Run ihre gute Form vor der EM. Bei den Männern siegte EM- Starter Moriz Klinkert mit 1145 Punkten vom Gastgeber Potsdam vor dem Berliner Max Schaefers (1122 Punkte). Das Podium komplettierte der Potsdamer Mate Beregi mit 1074 Punkten.

In der U17 gab es bei den Jungs ebenfalls einen Potsdamer Sieg durch EM- Starter Tim Leh mit 1116 Punkten, der mit der besten Laser Run Zeit (8:39 min) noch den Berliner Moritz Gutsche (1106 Punkte) einholte. Platz drei ging an den Potsdamer Caspar Rülke mit 1063 Punkten.

In der weiblichen Konkurrenz gab es einen Berliner Dreifach-Erfolg durch Esther F. Donda, Kim Spletzer und Rosalie Hänel.

Die U15 Altersklasse nutze den Sanssouci Pokal nochmal für einen Formtest vor der anstehenden U15 Deutschen Meisterschaft in Neuss am 22.06.2019.

Dabei ging der Sieg bei den Mädchen, mit insgesamt 26 Starterin das größte Starterfeld, in die Schweiz durch Florina Jurt mit 1117 Punkten. Platz zwei holte sich die Brandenburgerin Josefine Unterberger mit 1072 Punkten. Bei den Jungs konnten sich die Gastgeber über einen Dreifach-Erfolg durch Arthur Socke, Theo Wild und Myka Wilke freuen.

Bei den jüngsten wurde jeweils nur ein Dreikampf absolviert und wie schon beim Luftschiffhafen Cup im April, der sich auch schon zu einer internationalen Wettkampfgröße entwickelt hat, wartete das tschechische Team mit Topleistungen auf und konnte mit einem kompletten Medaillensatz nach Prag zurückkehren. So gewann Elsika Jechová mit 811 Punkten bei den Mädchen vor Amelie Treib aus Berlin (801 Punkte). Bei den Jungs ging Silber und Bronze nach Prag. Gold und damit einen der begehrten Pokale holte sich der Potsdamer David Santer mit 821 Punkten.

Auch in der U11 männlich blieb der Pokal in der brandenburgischen Landeshauptstadt. Pius Uiffinger (743 Puntke) lieferte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit seinem Teamkollegen Dallas Kronemann, der nur knapp dahinter mit 739 Punkten ins Ziel kam.

Bei den Mädchen siegte Fiona Falk aus Potsdam mit 650 Punkten.

Dadurch, dass alle Pokalgewinne bei den Jungs von U11 bis U19 durch die Potsdamer erzielt wurden, blieb der begehrte Mannschafts-Wanderpokal wieder in Potsdam. Damit zeigt sich nicht nur im Spitzenbereich mit den Medaillengewinnen in der Welt-Cup-Serie 2019 das Niveau des Bundesstützpunktes in Potsdam. Auch der männliche Nachwuchs zeichnet ein optimistisches Bild, was den Leistungsstand betrifft und lässt auf erfolgreiche Teilnahmen bei den internationalen Wettkämpfen hoffen.

Dagegen wurde der Mannschafts-Wanderpokal bei den Mädchen durch das Berliner Team verteidigt.

Im nächsten Jahr jubiliert der Sanssouci Pokal zum dreißigsten Mal. Der brandenburgische Gastgeber lädt bereits jetzt zu dem größten internationalen Jugendwettkampf in Deutschland sein, der sich in einem würdigen Rahmenprogramm zeigen wird.

jm

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