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Gänsehaut bei den Paralympics im Londoner Olympiastadion

11.09.2012 | 17:41

Sportschule Potsdam mit einer Delegation dabei

In der Zeit vom 03.09. bis 08.09.2012 haben 20 Schülerinnen und Schüler der Sportschule Potsdam
mit zwei Lehrkräften die Lordswood Boys School in Birmingham besucht. Beide
Schulen, die Birminghamer Jungenschule und die Sportschule Potsdam, engagieren
sich mit zwei weiteren Schulen aus Berlin und der französischen Karibik in
einem gemeinsamen Comeniusprojekt, das den Titel "Bringing young Europeans
together through the London Olympiad" trägt. In diesem Zusammenhang haben
sich die Schülerinnen und Schüler aller vier Schulen für die Vorbereitung der
paralympischen Spiele in Birmingham getroffen. Im Mittelpunkt der
Vorbereitungen standen verschiedene Workshops, in denen sich die Jugendlichen
u.a. mit der Geschichte der Paralympics, den Diszplinen und deren Regeln
beschäftigt haben. Diese Verbindung mit den Paralympics ergab sich sich nicht
zuletzt aus der Tatsache, dass ein Mitschüler aus Potsdam live in London am
Start war: Andre Lehmann. Somit zeigt sich, dass das große Thema der aktuellen
Schulpolitik – Inklusion – nicht nur eine hohle Phrase ist, sondern mit Erfolg
am Luftschiffhafen gelebt wird. Auch ein weiterer Schüler mit Beeinträchtigung
reiste mit der Comenius-Gruppe nach Großbritannien und erzählte seiner Mutter,
nachdem er wieder zuhause war, dass dies „das schönste Erlebnis seines Lebens“
gewesen sei.

Auch ein weiterer paralympischer Schwimmer der Sportschule war zwei Wochen im Paralympischen Jugendlager in London und hat ebenfalls die Wettkämpfe besucht und die Siege von Torben Schmidtke (Trainingspartner) live miterleben. Wer mehr darüber wissen möchte, klickt hier! http://www.pnn.de/potsdam/676142/


Im Anschluss an diese vorbereitenden Tage in Birmingham brach die
internationale Gruppe nach London auf, um an den Spielen teilzunehmen. Mit
Sitzplätzen in den ersten Reihen des Stadions konnten alle Jugendlichen die
besondere Atmosphäre aufnehmen und mit den Athleten mitfiebern. Berichte der
Schüler in ihren Reisetagebüchern wie "Es war überwältigend: die
Menschenmenge, das Zusammensein, das Feeling. Ich hätte ausrasten können!"
oder "Im Stadion war so eine Hammerstimmung. Alle haben gejubelt und
geschrien. Ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut. Dieses Gefühl live im Stadion
dabei zu sein, ist unbeschreiblich." belegen, welch einmalige Erfahrungen
die jungen Leute in London machen konnten. Der Austausch und Zusammenhalt mit
den englischen und französischen Freunden konnten dieses Gefühl noch verstärken
und der Titel des Projekts, junge Menschen durch olympische Spiele
zusammenzubringen, ist voll erfüllt worden.

Als weitere Aktionen sind internationale Workshops an der Sportschule in
Potsdam und ein Besuch der Partnerschule in der französischen Karibik geplant.

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