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Gold und Bronze für Potsdamer Leichtathleten bei U20 EM in Tallinn

26.07.2011 | 19:01

Bei der U 20 Europameisterschaft in Tallinn konnten die Leichtathleten sich über Gold von Hagen Pohle im 10000m Gehen und über Bronze durch Laura Henkel im Speerwerfen freuen.

Hagen lief von Beginn an ein mutiges Rennen. Auf leichtathletik.de dazu: "Hagen Pohle war am Samstagmorgen von Beginn an auf Goldmission. Gleich nach dem Start setzte sich der Potsdamer an die Spitze des Feldes und diktierte das Tempo. Ein Konkurrent nach dem anderen fiel zurück bis schließlich nur noch der Ukrainer Ihor Lyashchenko folgte. Nachdem auch er nach der Hälfte des Rennens das Tempo des Deutschen nicht mehr mitgehen konnte, war Hagen Pohle allein an der Spitze. Runde um Runde vergrößerte er seinen Vorsprung. „Nachdem die ersten 200 Meter nur in 51 Sekunden waren habe ich mir gedacht, dass ich eigentlich schon schneller gehen will. Ich habe mir dann 1:37-er Runden vorgenommen“, erzählte er.
Unaufhaltsam stürmte er dem Ziel entgegen. „Man fühlt sich immer besser umso mehr Leute abfallen. Ich war mir sicher, dass ich gewinne als der Ukrainer abgefallen ist.“ In 40:43,73 Minuten gewann er die zweite Goldmedaille für das deutsche Team – bei einer U20-EM war es das erste Gold im Gehen seit 1995. Damals war Andreas Erm in 40:51,38 Minuten allerdings langsamer gewesen als Hagen Pohle, für den es die zweite internationale Goldmedaille nach der U18-WM vor zwei Jahren war. Silber und Bronze gingen an den Ukrainer Ihor Lyashchenko (41:10,43 min) und den Spanier Luis Alberto Amezcua (41:34,13 min)."

Auch Laura war nach dem Gewinn der Bronzemedaille überglücklich, wie man auf leichtathletik.de lesen konnte: "„Irgendwie war das heute ein bisschen der Brixen-Style“, sagte Laura Henkel nach dem Finale lachend. Wir vor zwei Jahren bei der U18-WM in Italien hatte sich die Potsdamerin durch die Qualifikation gezittert, drehte im Finale dann richtig auf und gewann wie vor zwei Jahren Bronze. Dazu verbesserte die 19-Jährige ihre Bestleistung um 1,15 Meter auf 55,37 Meter. Gleich im ersten Versuch hatte sie diese Weite erzielt. „Danach habe ich noch versucht, mich weiter heiß zu machen“, sagte sie. „Aber irgendwie hat es nicht geklappt.“ Verwirrung herrschte bei Laura Henkel nach dem letzten Versuch. „Ich hatte meinen Bundestrainer Ralf Wollbrück so verstanden, dass die Französin weiter als ich geworfen hatte. Und dann war ja auch noch die Estin an mir vorbeigezogen. Ich dachte ich sei nur Vierte, aber dann leuchtete auf der Anzeigetafel die Drei auf. So richtig habe ich es noch immer nicht verstanden“, schüttelte sie lachend den Kopf. Auch wenn sie im letzten Versuch noch vom zweiten Platz verdrängte, „eine Medaille ist einfach geil. Schade nur, dass es alles so eng war.“ Gold gewann mit 55,99 Metern – gerade einmal 63 Zentimeter mehr als Laura Henkel – zur Begeisterung des estnischen Publikums Liina Laasma (Estland) vor der Lettin Lina Muze (55,83 m)."

Mit übersprungen 5,10m belegte Stabhochspringer Carlo Paech einen guten siebenten Rang.

Herzlichen Glückwunsch den Athleten und ihren Trainern.

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