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Interessantes vom Kanu

23.01.2014 | 08:08

Ein Interview mit dem Geschwisterpaar Regorius

Im Rahmen meiner startenden Porträtserie möchte ich Ihnen Saskia und Anton Regorius, zwei talentierte Nachwuchssportler des KC Potsdam, in einem Interview näher vorstellen.

Zuerst interessierte mich natürlich wie die beiden überhaupt zum Kanurennsport fanden. Anton: „Eigentlich komme ich gar nicht aus Schwedt, dort wo mein Heimatverein ist. Ich bin in einem benachbarten Dorf zur Schule gegangen, habe Fußball gespielt und war Bogenschütze. Doch dann habe ich von einem Probetraining vom Schwedter Trainer Herrn Tümmler gehört und dachte mir, dass ich ja auch mal Kanu für mich austesten könnte. Das hat mir dann auch richtig Spaß gemacht, weil es einfach mal etwas anderes war. Deshalb bin ich auch zur fünften Klasse nach Schwedt in die Sportklasse gewechselt und danach dann nach Potsdam.“

Bei Saskia fiel die Antwort dann doch etwas kürzer aus: „Also ich wollte einfach das machen was mein großer Bruder macht, da er schon immer mein Vorbild war und auch jetzt noch ist, das mir Kanu dann auch noch so viel Spaß macht trifft sich ja ganz gut.“

Als nächstes bat ich Anton mal ein bisschen über seine Pläne in dieser Saison zu sprechen: „Also das ist ja jetzt meine Erste Saison in der Leistungsklasse und mein Ziel ist es erstmal, mich so gut wie möglich zu verkaufen und am besten in die U23 Nationalmannschaft zu kommen. Und natürlich eine saubere Deutsche Meisterschaft als LK Fahrer hinzulegen.“ Auch Saskia sollte einen kleinen Rück- und Ausblick bezüglich der Saison geben: „ Das letzte Jahr war für mich das bisher erfolgreichste. Bei der Deutschen Meisterschaft konnte ich den Titel über 500 Meter holen und in den Mannschaftsbooten jeweils Platz Zwei belegen. Ich möchte es diese Saison zur Ersten Paddelsichtung schaffen, obwohl ich im zweiten Jahr Jugend zu den jüngsten gehöre. Weiterhin wäre es schön, wenn ich meinen Zweiten Platz aus dem letztjährlichen Nationalmannschaftscup verteidigen oder verbessern könnte und möchte mich auch wieder bei der Deutschen Meisterschaft in Köln gut präsentieren. Momentan trainiere ich auf die Athletiksichtung in Kienbaum hin und natürlich auch auf die ersten Wettkämpfe des Jahres.“

Interessant war für mich auch wie die beiden mit Schule-Sport System in Potsdam klarkommen. Anton: „Ich bin ja ein sogenannter Strecker, nehme mir also mehr Zeit für mein Abitur und kann mich so auch besser auf den Sport konzentrieren. Schulisch läuft bei mir auch alles sehr gut.“

Saskia: „Momentan lerne ich noch in der Sekundarstufe 1 und gehe erst nächstes Jahr in die Streckung. Trotzdem komme ich auch gut mit der Doppelbelastung klar. Das System ist zwar fordernd, aber auf jeden Fall machbar.“

Abschließend wollte ich noch wissen, ob sie einem sportbegeisterten Kind den Kanurennsport empfehlen würden. Die Antwort war einstimmig: „Natürlich. Beim Kanu hast du sehr viel Spaß und Abwechslung. Du bist ständig an der frischen Luft und kannst sowohl für dich alleine, aber auch in kleinen Mannschaften um Titel und Medaillen kämpfen. Wir persönlich kennen keinen schöneren Sport.“

Dem ist denke ich auch nichts mehr hinzuzufügen. Ich hoffe, dass ich Ihnen einen kleinen Einblick in das sportliche Leben dieses erfolgreichen Geschwisterpaares geben konnte und bedanke mich bei Saskia und Anton für dieses Interview.

Clara Thieme

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