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Kanuten auf Schneesuche

13.01.2014 | 08:04

Winterliches Training für Kanu-Sportschüler vom 03.-10.01. im sächsischen Vogtland

 

Das Training für 45 Kanu-Sportschüler der 7. bis 10. Klasse Anfang Januar  in Klingenthal war diesmal etwas anders gestaltet als in den Jahren zuvor. Frau Holle schien etwas knapp bei Kasse zu sein und stellte zumindest in den acht Tagen, in denen die vier Lehrer-Trainer Petra Welke, Frank Cwikla, Stefan Danz und Tino Hoffmann vom Landesstützpunkt und von der Potsdamer Sportschule mit ihren Schützlingen im Trainingslager verweilten, nur wenig Schnee für ein ordentliches Ausdauertraining auf Skiern zur Verfügung. Einfallsreichtum und Engagement der begleitenden Trainer ließen dennoch den Aufenthalt in Klingenthal für die teilnehmenden Sportschüler zu einem Erlebnis mit angenehmen Erinnerungen werden. Neben den sportlichen Anstrengungen und den zu erledigenden schulischen Hausaufgaben wurde schließlich auch eine interessante Freizeitgestaltung geboten.

Zur Tradition des Trainingslageraufenthalts gehört es, dass einige der Teilnehmer über ihre Eindrücke und Erlebnisse berichten. Diese sind  nachfolgend einzusehen.

 

Fin Ziegenhagen (8. Klasse, Heimatverein KC Potsdam)

„Heute, am 03. Januar 2014, sind wir in das Winterlager aufgebrochen. Um 06.15 Uhr sind wir alle im Bus nach Klingenthal gefahren. Die Busfahrt war sehr unterhaltsam, aber auch sehr langwierig. Nach einem anstrengenden Weg den Berg hinauf, haben wir unsere Zimmer bezogen. Das Mittagessen gegen 12.00 Uhr war ganz lecker. Nachdem wir alles gut verdaut hatten, sind wir mit Frau Welke zum Laufen aufgebrochen und hatten sehr viel Spaß im Schnee. Nach dem Abendbrot haben wir den Tag gemütlich ausklingen lassen.“

 

Sophie Koch (10. Klasse, Heimatverein KRG Schwerin)

„Der Tag begann für uns um 07.00 Uhr, denn  30 Minuten später stand das Frühstück bereit. Und schon eine Stunde danach fing die erste Trainingseinheit mit meiner Lieblingseinheit dem Langlauf, an. Das Schöne daran war, dass es einige steile Berge gab, die wir mit viel Elan hoch gelaufen sind. Nach einigen Kilometern erreichten wir unser Ziel. Hier legten wir unsere Skier an und trainierten weiter auf Schnee. Leider bin ich noch nie Ski gefahren und habe mich natürlich gleich hingepackt. Zum Glück war Herr Cwikla zur Stelle, der mir trotz meines nicht vorhandenen Skitalents versuchte, mir das Skating beizubringen.

Darüber hinaus hatten wir nicht sehr tolle Winterbedingungen, denn es lag nicht viel Schnee, dafür aber reichlich Eis. Die Skilanglaufrunde begann an einem Berg, den ich leider nicht hoch kam. Alle anderen, die das Skifahren schon beherrschten, haben die Runde allerdings gut gemeistert. Danach liefen wir wieder zurück zur Jugendherberge. Nach dem Duschen aßen wir zu Mittag: Schweinegulasch mit Knödeln, die sehr lecker schmeckten. Im Anschluss an diese wohltuende Stärkung begann mit Aerobic unsere nächste Einheit. Diese wurde, unterlegt mit Schlagermusik, von Frau Welke intensiv geleitet. Danach schnappten wir uns alle eine Matte und mussten Halteübungen absolvieren, die ungeahnte Schmerzen verursachten. Zum Glück wusste Frau Welke, wie man sich anschließend richtig entspannt. Sie erzählte uns eine Geschichte, wobei wir bestimmte Bewegungen ausübten, wie beispielsweise das Ausdrücken einer Zitrone mit einer Hand. Danach duschten wir wieder und nahmen unser Abendbrot ein. Mit ein wenig Muskelkater, der sich nach den Anstrengungen des Vortages im Ergebnis des heutigen Trainings noch etwas steigerte, beendeten wir den heutigen Trainingstag.“

 

Sarah Kusch (7. Klasse, Heimatverein Einheit Spremberg)

„Heute war es sehr neblig, trotzdem trauten wir uns raus und trainierten Sprints. Danach gingen wir rein und machten Athletikübungen. Beim Mittagessen gab es leckeres Schnitzel mit Kartoffeln und Gemüse. Nach dem Essen und unserer sehr spannenden Mittagsruhe gingen wir ca. zwei Stunden wandern. Anschließend wärmten wir uns auf und freuten uns darüber, dass wir dem kalten Regen entfliehen konnten. Trotzdem hat es uns Spaß gemacht. Der Tag endete mit einem leckeren Abendbrot.“

 

Fabien Schatz (8. Klasse, Heimatverein WSV PCK Schwedt)

„Nachdem mich Willis Wecker aus dem Schlaf gerissen hatte, war ich immer noch total müde. Das merkte ich sogar noch beim Frühstück. Aber die Aufregung vor dem anstehenden Wettkampf machte mich endgültig wach. Mit Beginn des Wettkampfes waren alle komplett unmotiviert, weil die Hälfte der Strecke bergauf ging. Zum Schluss waren alle geschafft und wollten schnell in ihre Betten. Am Nachmittag hatten wir trainingsfrei und durften in Dreiergruppen in die Stadt gehen. Das hat uns allen Spaß gemacht. Aber den Trainern gefiel es gar nicht, dass einige von uns per Anhalter zurückkehrten. Anschließend haben wir die Zeit genutzt, um unsere Hausaufgaben zu bewältigen.“

 

Maiten Schmidt (7. Klasse, Heimatverein KC Potsdam)

„Der 7. Januar begann mit einem zünftigen Aerobic. Nach einem ‚Harlem Shake’ an der Bushaltestelle ging es mit einer Sonderfahrt in das Spaßbad in Schöneck. Als wir dort ankamen, inspizierten wir zunächst die Hotelumgebung. Nachdem wir endlich die Badesachen anhatten, probierten wir die verschiedenen Rutschen aus und genossen eine kleine Massage im Whirlpool. Viel Spaß hatten wir auch im Wellenbad. Den Nachmittag hatten wir frei und konnten uns von den Strapazen der vorangegangenen Tage erholen. Am Abend besuchten wir eine Disco. Jedoch gegen 21.30 Uhr war der Tag für uns beendet.“

 

Michelle-Sophie Schmidt (10. Klasse, Heimatverein WSF Pirschheide)

„Um 07.00 Uhr klingelt der Wecker und auf geht’s in das Bad und danach um 07.30 Uhr zum Frühstück. Danach begeben wir uns zurück in unser Zimmer. Als gegen 08.30 Uhr die erste Gruppe startete, ging auch für mich der Wettkampf los. Ein Orientierungslauf quer durch Klingenthal und Umgebung verbunden mit der Beantwortung von Fragen über das Vogtland. Als wir um 09.15 Uhr die erste Station bei Herrn Hoffmann erreichten, war unsere Erleichterung groß, denn der größte Teil war jetzt geschafft. Dann ging es weiter zu den nächsten Stationen. Schnell waren Herr Danz und auch Frau Welke gefunden. Nun ging es zurück zur Unterkunft und vor allem unter die Dusche. Nach dem Mittagessen sahen wir uns vom Bett aus  Bett einige ‚Doctor-House-Folgen an. Nach Abschluss der Hausaufgabenstunde am Abend  gingen endgültig zu Bett.“

 

 

Rebecca Heintz (7. Klasse, Heimatverein ESV Kirchmöser)

„Der vorletzte Tag unseres Aufenthaltes in Klingenthal war noch einmal aufregend. In der ersten Trainingseinheit war Laufen angesagt.  Das fanden wir alle nicht so toll, weil wir schon die ganze Woche laufen durften. Nach dem Lauf absolvierten wir einen sehr anstrengenden Kraftkreis, zum Glück nur mit zwei Runden. Gleich nach der Mittagspause nahmen wir an einer sehr spannenden Hausrallye teil. Dabei hatten wir insgesamt fünf Stationen zu durchlaufen: Schokoladeessen, Tischtennisspiel, Kraftkreis, Cross Boule und Rätselraten. Am Abend hatten wir eine übergeile Disco, bei der sogar Herr Danz und Herr Hoffmann mitgetanzt haben.

Der Abreisetag begann mit dem Kofferpacken und anschließendem Aufräumen unserer Zimmer. Während des Frühstücks haben wir Frau Welke und Milena ein Ständchen dargebracht, denn beide hatten an diesem Tag Geburtstag. Anschließend haben wir noch einmal Aerobic gemacht und danach die Heimreise angetreten.“

 

Potsdam, 12.01.2014

Günter Welke

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