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Kanuten feiern mit ihren Unterstützern und Förderern

27.01.2020 | 09:39

Potsdamer Kanuparty ganz im Zeichen von Olympia 2020

 

Der gut gefüllte Saal im Seminaris Seehotel inmitten der Potsdamer Pirschheide vereinte am Abend des 24. Januars die erfolgreichsten Leistungsklasse- und Nachwuchssportler des Kanu-Clubs Potsdam im OSC mit ihren Trainern  ebenso wie  mit prominenten Vertretern von Politik, Institutionen, Wirtschaft, Förderern, Unterstützern sowie mit Sportlereltern und ehrenamtlich Tätigen. Nicht nur die unterschiedliche Zusammensetzung der Teilnehmer, sondern auch das gemeinsame Anliegen aller Anwesenden und die gesamten Atmosphäre der Veranstaltung ließen  eher  eine große Kanu-Familienfeier vermuten als   eine Party im üblichen Sinne. 

 

Die Vorsitzenden des KC Potsdam und seines Fördervereins Torsten Gutsche und Andreas Neue, hießen zahlreiche prominente Gäste willkommen, so u. a. die Brandenburger  Ministerin Britta Ernst, den Potsdamer Oberbürgermeister Mike Schubert, den Geschäftsführer des LSB Andreas Gerlach, den Leiter des OSP Brandenburg Wilfred Lausch, den ehemaligen Ministerpräsidenten  Matthias Platzeck,  den einstigen Trainer des FFC Potsdam Bernd Schröder, die Leiterin der  Potsdamer Sportschule Dr. Iris Gerloff, die LKV-Präsidentin Dajana Pefestorff  u. v. a m.

 

Ministerin Britta Ernst gestand zu Beginn ihrer Begrüßungsworte ein. „Eigentlich weiß man nicht so recht, was man dem Kanu-Club Potsdam als dem im Kanu-Rennsport erfolgreichsten deutschen Verein angesichts der bisherigen Erfolgsbilanz wünschen soll.“ Sie versicherte jedoch, alle in ihrem Verantwortungsbereich zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um den Potsdamer Athleten eine effektive Vorbereitung auf die Olympischen Spiele zu gewähren. Darüber hinaus wünschte sie allen ein erfolgreiches Abschneiden  bei den Qualifikationswettkämpfen und viel Grund zur Freude bei den Olympischen Spielen in Tokio.

 

Als Oberbürgermeister der Landeshauptstadt verwies Mike Schubert u. a. auf die zahlreichen Kanu-Rennsportler, die unter den auf den Stelen im Sportpark Luftschiffhafen verzeichneten Potsdamer Gewinner von Olympiamedaillen zu finden  sind. „Ich wünsche den Athleten des KC Potsdam alles Gute und eine reibungslose Vorbereitungsphase auf Olympia 2020. Gleichzeitig hoffe ich, dass einige von euch mit dem Eintrag auf einer der Stelen geehrt werden können“, gab er den anwesenden Sportlerinnen und Sportlern mit auf den Weg.

 

In bewährt sicherer Manier und mit Sachkenntnis führte  RBB-Moderator Jens Hermann die Teilnehmer der Kanuparty  durch das bunte abendliche Programm. Auf der Großleinwand abgespielte Videos dokumentierten die vielschichtigen Trainingsanstrengungen und die erreichten Wettkampferfolge des Vorjahres: Gleichsam als Beleg  für die öffentliche Ehrung der erfolgreichsten Aktiven des KC Potsdam und ihrer Trainer sowie auch als Dank für die wirksame Unterstützung durch zahlreiche eng  mit dem KC Potsdam verbundene  Förderer, Sportlereltern und auf verschiedene Art und Weise ehrenamtlich Wirkende.

 

Nebenbei ließ der Moderator auch einige der Ausgezeichneten zu Wort kommen, um deren Sichtweise auf das sportliche Geschehen der  letzten Wettkampfsaison und die bevorstehenden Anforderungen zu übermitteln. Der erst vor wenigen Wochen zum Zweck seiner persönlichen kontinuierlichen Weiterentwicklung von Berlin-Köpenick zum KC Potsdam gewechselte Kajakfahrer Jacob Schopf erhielt, nachdem er von Andreas Gerlach zu seinem Entschluss begrüßt wurde,  von den Anwesenden besonders herzlichen Beifall für seine offene Argumentation. „Man sollte kommen, wenn es am Schönsten ist“ und „Dem Wechsel nach Potsdam lag meine eigene Entscheidung zugrunde“, waren einige seiner an den nachfragenden Moderator gerichteten Worte. Andererseits betonte ebenso der im Vorjahr aufgrund besserer Trainingsbedingungen aus Mannheim-Sandhofen nach Potsdam verzogene Max Lemke: „Ich habe bisher nicht bereut, hierhergekommen zu sein.“

 

Auf die Olympischen Spiele von Tokio, als das diesjährige sportliche Großereignis worauf sich die Potsdamer Leistungsträger besonders intensiv vorbereiten, wurde während der Kanuparty  eindrucksvoll hingewiesen: Sowohl durch die  lautstarken akustischen Einlagen der Gruppe iki - iki TAIKO aus Berlin,  die vollendete japanische Trommelkunst demonstrierte als auch durch den Hotelkoch des  Seminaris Seehotel mit seinen japanischen Gerichten auf dem angerichteten Büffet.

Andererseits trugen ebenso der dargebotene Film über die olympischen Wettkampfstätten 2020 und die Schilderungen des  im Zeitraum der vorolympischen Wettkämpfen 2019 in Tokio verweilenden ersten Potsdamer Kanu-Olympiasiegers Jürgen  Eschert dazu bei, eine entsprechende Erwartungshaltung und Vorfreude bei den Veranstaltungsteilnehmern zu erzeugen.

 

Zu fortgeschrittener Stunde der nachhaltigen Veranstaltung im Seminaris Seehotel dankte Reiner Raabe - selbst begeisterter Kanusportanhänger und einer der Sponsoren des KC Potsdam - allen anderen Unterstützern und Förderern für ihr bisheriges Engagement. Gleichzeitig appellierte er nachdrücklich an alle, die bisherigen Anstrengungen fortzusetzen und noch zu intensivieren, um den eindrucksvollen Erfolgsweg des Potsdamer Kanuclubs weiter fortsetzen zu können. Eine von Raabe gewagte Prognose zu dem möglichen Abschneiden der Kanu-Rennsportler in Tokio 2020 zählt jedoch als gut gehütetes Geheimnis.

 

Wie könnte es anders sein: Den offiziellen Abschluss der eindrucksvollen Kanuparty bildete der traditionelle Anschnitt der von der Bäckerei Fahland gefertigten und gespendeten „Kanutorte 2020“.  Matthias Platzeck, Sebastian Brendel und Franziska John blieb es vorbehalten, das Backwerk in verzehrgerechte Stücke zu teilen.  Der ehemalige Ministerpräsident Platzeck ließ es sich nicht nehmen, einigen Gästen persönlich die leckeren Tortenteile zu überreichen.

 

Potsdam, 24.01.2020

Günter Welke

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