Sie befinden sich hier

Startseite | Aktuelles | Nachricht

Kanuten starten gut

06.05.2015 | 09:34

24. Große Brandenburger Kanuregatta erfüllt zahlreiche Erwartungen

 

 

Nicht nur Petrus sorgte vor allem an den beiden Finaltagen am 02. und 03.05.durch angenehmes Paddelwetter für einen nachhaltig positiven Eindruck bei Aktiven, Betreuern, Organisatoren und Zuschauern. Auch die vom Regattateam geleistete organisatorische Sicherstellung der Großveranstaltung - angefangen von der Unterbringung der Teilnehmer, über den reibungslosen Verlauf der Regatta bis zur Gewährleistung des leiblichen Wohls aller Anwesenden - sorgten allgemein für gute Stimmung und Wohlbefinden.

Das gesamte Umfeld  der Regattastrecke ist verantwortlich dafür, dass solche Veranstaltungen wie die Große Brandenburger Kanuregatta, eine bedeutsame Anziehungskraft über die Brandenburger Landesgrenzen hinweg ausüben.

 

In sportlicher Hinsicht wurden zu Beginn der Saison, trotz Abwesenheit der sich auf internationale Aufgaben vorbereitenden Junioren und Leistungsklassesportler einiger Vereine,  viel versprechende Leistungen angeboten. In der Altersklasse der Schüler A bewiesen die 13-/ 14-jährigen Nachwuchskanuten des KV Brandenburger Adler mit je neun Gold- und Silbermedaillen und siebenmal Bronze, dass sie gut vorbereitet das Wettkampfjahr 2015 bestreiten werden. Hier überzeugten vor allem die Dreifachsieger Elias Kurth, Tom-Lukas Hinz und Florian Köppen. Die Doppelsieger Arne Kroschinsky, Julius Köhle und Paul Kusch standen den Erstgenannten nur wenig nach.

 

Der Kanu Club  Potsdam konnte mit 10 x Gold, 12 x Silber und 6 x Bronze ebenfalls eine respektable Medaillenbilanz erreichen. Am erfolgreichsten zeigte sich in der Leistungsklasse die Potsdamerin Alina Stelzer, die im K1 über 200 m, 500 m und 5000 m den ersten Platz belegte.

Darüber hinaus gewannen Stine Noack und Kockott (beide im Jugendbereich) je zwei Goldmedaillen. Durch ihre vorderen Platzierungen in den beiden Rennen um den Nationalmannschaftscup der Jugend konnten die Kajakfahrer Martin Hiller (28 Punkte) und Stine Noack (25 Punkte)  die Spitzenposition in der Einzelwertung ihrer Disziplin übernehmen. Aber auch der Potsdamer Kajakfahrer Leonard Busch (24 Punkte) kann sich noch Hoffnungen auf den Pokalgewinn bei den Deutschen Meisterschaften in Köln machen.

Besonders stolz waren die Nachwuchssportler, die bei den Siegerehrungen am Samstag ihre Medaillen vom Potsdamer Olympiasieger und Weltmeister Tim Wieskötter überreicht bekamen. Nebenbei wurden selbstverständlich auch Autogrammwünsche erfüllt.

 

Mehrere Jahre haben die Eltern von Pauline Rybarz mit einer Gruppe weiterer Sportlereltern vom kanu Klub Potsdam die Versorgung ihrer Sportler bei Wettkämpfen zur vollen Zufriedenheit aller Aktiven und Trainer sichergestellt. Nunmehr haben sie diese Aufgaben an ein neu formiertes Elternteam übergeben, das während  der 24. Großen Brandenburger Regatta die erste große Bewährungsprobe bestanden hat. Ragnar Benecke, übrigens Vater des Potsdamer Nachwuchspaddlers Roar Benecke, möchte durch seine ehrenamtliche Tätigkeit etwas von dem zurückgeben, was sein Sohn an Unterstützung und Förderung seitens des Landesstützpunktes, des Kanu Clubs Potsdam und der Sportschule erhält. Ähnliche Auffassungen vertreten auch alle anderen einbezogenen Sportlereltern. „Wir haben alle Freude und Spaß an unserer Arbeit im Interesse der Sportler. Da ich selbst einmal aktiv Sport betrieben habe, weiß ich den Wert einer guten Betreuung der Aktiven zu schätzen. Außerdem lernt man sich untereinander besser kennen und lernt auch noch voneinander“, ist die Meinung von Vater Benecke. 

Über den konkreten Einsatz der Sportlereltern wird sich anhand der Termine für die bevorstehenden Wettkämpfe per Internet etwa vier Wochen zuvor abgesprochen.  Bei der 24. Großen Brandenburger Kanuregatta waren am Samstag u. a. Anja Knoppke, Ina Köppen, Daniela Ziegenhagen und Ragnar Benecke verantwortlich für die Zubereitung des Mittagessens. Jede Mahlzeit wird von fünf  bis sechs Elternteilen gestaltet. Alle sind bemüht, die bisherige Essenqualität zu gewährleisten und bei der Menüzusammenstellung auch neue Ideen einzubringen. Die Zustimmung seitens der Sportler war an den Wettkampftagen auf dem Regattagelände spürbar. „Wir wollen unseren Kindern und allen anderen, die von uns verpflegt werden, eine hochwertige Kost aus frischen Zutaten, genügend Obst und Gemüse  sowie  Getränke den Tag über im Zeitraum von 06.00 Uhr bis 21.00 Uhr anbieten“, lautet die Devise des Potsdamer Küchenkollektivs. Neben diesen Vorteilen rechnet man auch mit einer Kosteneinsparung von etwa 50% gegenüber der Inanspruchnahme der Dienste einer Versorgungsfirma. Das ist natürlich vor allem dem Arbeitsaufwand der ehrenamtlichen Helfer geschuldet.

 

 

Potsdam, 03.05.2015

Günter Welke

Zurück

Kontakt