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Kanuten trumpften auf in München

04.09.2017 | 12:18

50 Medaillen für den KC Potsdam bei den 96. Deutschen Meisterschaften

 

 

Mit insgesamt 21 Gold-, 14 Silber- und 15 Bronzemedaillen (Leistungsklasse, Junioren und Jugend) aus 81 Finalentscheidungen erreichte der Kanu-Club Potsdam im OSC wiederum ein äußerst respektables Ergebnis bei den Deutschen Meisterschaften Kanu-Rennsport vom 01.-03.09. in München. Wenngleich die Anzahl von 35 Goldmedaillen des Vorjahres - immerhin das zweitbeste Resultat des KC Potsdam  in den letzten 26 Jahren - nicht getoppt werden konnte, behaupteten sich die Potsdamer Kanusportler dennoch klar vor weiteren 111 auf der Olympiastrecke bei Oberschleißheim gestarteten Vereinen und Renngemeinschaften (RG). Die RG Nordrhein-Westfalen kam mit 14 Goldmedaillen den Potsdamern, die zudem aufgrund von Erkrankungen einzelner Leistungsträger auf die Teilnahme an einigen Rennen verzichtet  mussten, noch am nächsten.

In der Leistungsklasse stach besonders der Dreifachsieg der Potsdamer Sprinter im K1 über 200 m  mit Ronald Rauhe vor Timo Haseleu und Felix König hervor. Rauhe gewann zwei weitere Goldmedaillen über 200 m im K2 und K4. Ebenfalls dreimal Gold verbuchte Stefan Kiraj (C1 und C2 über 200 m und C4mix über 1000 m). Das Olympiasiegerduo im C2 über 1000 m Sebastian Brendel/ Jan Vandrey gewann mit zwei Sekunden Vorsprung klar vor dem SC Magdeburg und  dem zweiten Potsdamer Boot mit Stefan Kiraj und Fabian Dittrich.

Stine Noack verzeichnete  im K1 über 500 m den einzigen Sieg für die Junioren des KC Potsdam. Immerhin konnte aber der K4-Junioren-Weltmeister Martin Hiller vier Silbermedaillen im K1 über 500 m, im K2 über 200 m sowie im K2 und K4 über 1000 m erkämpfen.

Als eindeutig erfolgreichster Nachwuchssportler im Jugendbereich erwies sich in München der Potsdamer Canadierfahrer Florian Köppen mit sieben Goldmedaillen, die er im C1 über 200 m, 500 m und 1000 m sowie im C2 über 500 m, 1000 m und 5000 m gemeinsam mit Tom-Lukas Hinz und schließlich noch C4 mix über 500 m holte. Darüber hinaus sicherte er sich den Gewinn des Nationalmannschaftscups der Jugend  in der Einzelwertung. Der erste Rang in der Mannschaftswertung für den Landes-Kanu-Verband Brandenburg (LKV) in der Disziplin Canadier männlich ist vor allem den Leistungen von Köppen und Hinz geschuldet. Darüber hinaus gewann der LKV Brandenburg auch die Mannschaftswertung in der Disziplin Kajak männlich vor allem durch die starken Einzelleistungen von Elias Kurth und Julius Köhle.

Jedoch auch die junge Potsdamer Canadierspezialistin Isabelle Zanin ließ  mit vier Siegen bei drei Finalläufen (C1 über 200 m, 500 m und 5000 m) und C2 über 500 m keinen Zweifel darüber aufkommen, wer die „Chefin im Ring“ ist.

 

Einen bedeutenden Anteil an dem leistungsstarken Auftreten der Schüler A vom KV Brandenburger Adler, die um Titel und Medaillen in 28 Meisterschaftsdisziplinen kämpften,  hatten vor allem die dreifache Goldmedaillengewinnerin Justine Böttcher (C1 200 m, C8 mix 500 m und Mehrkampf) sowie der dreimalige Sieger Felix Kliemann (C1 über 2000 m sowie C4 mix und C8 mix über 500 m).  Zweimal gewannen jeweils auch die Canadierfahrer Mati Francke, Max Müller und Lieve-Anderson Weil. Mit je sieben Mal Gold und Silber sowie fünfmal Bronze erwies sich der KV Brandenburger Adler im Schüler A-Bereich als die eindeutig stärkste Mannschaft vor dem Kanuteam Berlin (5/ 4/ 5).

 

 

Potsdam,03.09.2017

Günter Welke

 

 

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