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Kanuwärmetrainingslager

11.02.2016 | 09:50

Kanusportschüler bereiten sich auf Saisonhöhepunkte vor

 

Auch in den Wintermonaten gönnen sich die Potsdamer Kanusportschüler keine Pause, wenn es darum geht, sich auf die Wettkampfhöhepunkte der bevorstehenden Saison vorzubereiten.

Erstmals absolvierten wir mit sechs Kanusportschülern der Leistungsklasse und des Juniorenbereiches ab 25.01. ein zweieinhalbwöchiges  Trainingslager in Belek, einem 30 Kilometer ostwärts von Antalya gelegenen Ort an der türkischen Mittelmeerküste.

Am Montag, den 25.1 2016, startete ich von Berlin aus mit den sechs Sportschülern im "sunexpress" nach Antalya. Am dortigen Flughafen wurden wir herzlich vom Chef unseres Reiseunternehmens persönlich empfangen. Nach einem kurzen Transfer bezogen wir unsere Zimmer und im Anschluss testeten wir das abwechslungsreiche Essen in Buffetform. Am nächsten Tag erhielten wir eine kleine Einweisung und dann ging es auch schon los: Kraft, Paddeln, Spiel, Aerobic, Lauf,... Ihr Trainingspensum im Boot erledigten die Sportschüler und Canadierfahrer  Annika Loske, Sophie Koch, Ophelia Preller, Leonard Honermann, Ricky Sternkiker und Philipp Schwarz  auf einem Flussarm unweit von Belek.

Wenn die Sonne sich  langsam über den Horizont erhebt, wird es hier angenehm warm. Dafür sind die Abende und Nächte sehr kühl.

Neben unseren Potsdamer Kanuten trainieren in Belek auch türkische und serbische Paddler. Die Einkaufstour ins naheliegende Kadriye hat allen ebenso viel Spaß bereitet, wie der gesellige Abend an dem  jeder sein Allgemeinwissen beim Topwords-Spiel unter Beweis stellen konnte.  Mit einigen der türkischen Kanusportlerinnen kamen wir schnell ins Gespräch und haben auch einige Trainingsstunden gemeinsam gestaltet. Unsere Sportschüler haben ihre Trainingsaufgaben  in einer guten Qualität erfüllt und traten letztendlich zufrieden und wohlbehalten die Rückreise nach Potsdam an.

 

Lehrerin-Trainerin Petra Welke

 

 

Zwei der Lehrgangsteilnehmer schildern ihre Eindrücke wie folgt:

 

„Das Training hier in der Türkei ist ziemlich anstrengend. Dennoch bemühen sich alle sehr, die Trainingseinheiten gut zu absolvieren. Am Montag (01.02.15) hatten wir am Nachmittag frei und machten einen Ausflug nach Antalya. Auf dem Weg dorthin machten wir einen kurzen Halt am Dünen Park. Dort gab es einen von drei Wasserfällen in Antalya zu bestaunen. Am Expo Denkmal fotografierte uns unser Guide. Im Zentrum angekommen, gab es eine kurze Einweisung und dann begaben sich alle auf Shoppingtour. Um 17.00 Uhr trafen wir uns wieder und traten unseren Rückweg an. Bisher haben wir Glück mit dem Wetter. Wir konnten schon einige Mittagspausen im Freien verbringen. Den heutigen Nachmittag (04.02.15) beendeten wir mit einer weiteren Shoppingtour in Kadriye, wo sich einige weibliche und männliche Athleten beim Friseur verwöhnen ließen.“

 

Philipp Schwarz

 

 

„Die letzten Tage kam leider ein wenig Wind auf, doch dieser legte sich größtenteils am Wochenende wieder. So konnten die letzten Paddeleinheiten guter Dinge gemeistert werden. Die Erschöpfung war schon deutlich zu spüren und so fiel der letzte freie Nachmittag am Sonntag doch eher entspannter aus. Während unsere Trainerin weitere Trainingsmöglichkeiten in der näheren Umgebung auskundschafte, schauten die Jungs Filme.

Wir Mädels versuchten hauptsächlich ein wenig Türkisch zu lernen, das uns eine ganz liebe Türkin mit ihren Freundinnen beibrachte. So können wir zum Beispiel "Seni seviyorum askim" - was, "Ich liebe dich mein Schatz", bedeutet - mehr oder minder gut sagen.

Nachdem die letzten Kilometer am Montag und Dienstag gepaddelt wurden und alle Athletikeinheiten absolviert waren, gingen wir am Abend des letzten Trainingstages noch auf Einladung vom Chef unseres Reiseunternehmens Wolfgang Widmayer ein vermeintlich türkisches Gericht, den Döner, essen. Der anders als in Deutschland, aber trotzdem sehr lecker schmeckte.

Am Mittwoch ging es dann, manchmal ein wenig holprig, mit dem Flieger nach Hause.

Abschließend lässt sich sagen, dass es ein sehr anstrengendes, aber trotzdem auch lustiges  Trainingslager war. Somit ein großes Dankeschön und "güle güle" (Aufwiedersehen) an die Türkei, besonders an Achmet, der sich täglich um unsere kleinen Wünsche kümmerte.

Für die richtige Schreibweise der angeführten türkischen Vokabel kann nicht garantiert werden, da hierfür die Zeit des Lernens zu kurz war.“

Annika Loske

 

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