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#mementour

26.06.2015 | 20:21

Projekt zur Deutsch-Polnisch-Finnischen Friedensfahrt

In diesem Jahr, 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, gedenken wir der Opfer dieser Katastrophe des 20. Jahrhunderts. Die Geschichte Polens und Deutschlands erfuhr mit unsäglichem Leid, Zerstörung und Tod einen tiefen Bruch. Es grenzt an ein Wunder, dass wir heute in einer engen Verbundenheit miteinander nachbarschaftlich leben, uns gegenseitig innerhalb der Europäischen Union unterstützen. Deshalb möchten wir mit unseren Partnerschulen aus Polen und Finnland ein gemeinsames Zeichen setzen.

Vom 29.06.2015 bis 12.07.2015 wollen wir während einer sportlichen Friedensfahrt geschichtsträchtige Orte aufsuchen. Die Reise führt uns auf der deutsch-polnischen Grenze von Süden nach Norden. Über mehrere Etappen geht es vom Dreiländereck nahe Zittau entlang der Neiße und Oder bis zur Ostsee. Jeweils drei Schülerinnen oder Schüler bewegen sich entweder laufend oder auf dem Rad oder im Kanu oder schwimmend als Staffel diesseits oder jenseits der Grenze. Alle Etappen sind bereits geplant. Wir übernachten in Wohnmobilen und Zelten auf Zeltplätzen. Wir laden Sie daher ein, die Präsentation unseres Projektes unter

http://prezi.com/pb_e8pl7qp2z/?utm_campaign=share&utm_medium=copy zu besuchen.

Sport braucht keine Sprache. Sport steht für Fairness, Toleranz und friedlichen Wettkampf. Sport verbindet Menschen über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg. Sport dient nicht nur unserer Gesundheit, sondern kann vielmehr weltpolitisch relevant sein. Durch Sport wird ein effektives Medium geschaffen, das hilft, zu kommunizieren, zu schlichten, Kriminalität zu mindern, Menschen zu mobilisieren, zu motivieren, Ausgleich zu schaffen und vor allem zu vereinen. Sport steht für ethische Werte, darunter Respekt für den Gegner, Akzeptanz von Regeln, Teamwork und Fairness- Prinzipien, die wir auch in der Charta der Vereinten Nationen wiederfinden. Auch unter diesem Aspekt werden unsere paralympischen Schwimmer am Projekt teilnehmen.

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen, dass Jugendliche heute keine Ressentiments gegenüber anderen Nationen kennen, sondern als eine Einheit sportliche Herausforderungen bewältigen. Die Schülerinnen und Schüler haben in diesem Projekt die Möglichkeit, eine Balance zwischen schulischer und sportlicher Belastung zu finden, können die Leichtigkeit des Seins leben, ohne leichtsinnig zu werden, können zeigen, dass sie mündig sind, autonom handeln, dass sie mit Mut Entscheidungen treffen. Es wird Orte der Stille geben und Anlässe des Ausgelassenseins.

Wir freuen wir uns auf eine aufregende Zeit der gemeinschaftlichen Planung, der Gewinnung von Sponsoren und der Durchführung eines einmaligen Erlebnisses.

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