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Nachbetrachtung der Potsdamer Kanuten

27.09.2011 | 11:33

Ertragreiche Medaillenernte für Kanu-Sportschüler im September

 

Der Monat September hielt mit  den Deutschen Meisterschaften in München und den Olympic Hope Games in Bydgoszcz für die Potsdamer Kanu-Sportschüler zwei bedeutende sportliche Höhepunkte bereit.

Viele von ihnen trugen mit ihren Leistungen dazu bei, dass der Kanu-Club Potsdam im OSC bei den Deutschen Meisterschaften wiederholt in überzeugender Manier die Mannschaftswertung für sich entscheiden konnte und zudem den Nationalmannschafts-Cup der Jugend gewann. Außerdem zeichneten sie  entscheidend  für den sechsten Rang des Kanuvereins Brandenburger Adler (Schüler A der Jahrgänge 97/ 98) in der Mannschaftswertung verantwortlich und ließen dabei 92 Vereine/ Renngemeinschaften in der Punktetabelle hinter sich.

Insgesamt erpaddelten die Sportschüler in zwölf Booten den Meistertitel und waren zudem an 16 Silber- und 13 Bronzemedaillen beteiligt. Als erfolgreichste Potsdamer Sportschüler erwiesen sich in München mit jeweils drei gewonnenen Titeln Anton Regorius und Marc Dunkel, die ihren Goldmedaillen noch zweimal Silber und einmal Bronze (Regorius) bzw. je einmal Silber und Bronze (Dunkel) hinzufügten. Zusätzlich gewann Marc Dunkel die Einzelwertung im Nationalmannschafts-Cup der Jugend vor seinem Mannschaftskameraden Anton Regorius.

Der für den KV Brandenburger Adler startende Ronny Zelmer erkämpfte sich zwei DM-Titel und eine Bronzemedaille. Mit Alina Stelzer, Celine Thomczyk, Anne Fischer, Hanka Lindner, Gregor Rosenhahn, Ricky Sternkiker, Tom Koose, Timon  Gödde, Hans Poschart und Torben Blume waren weitere elf Sportschüler in den Siegerlisten verzeichnet.

 

Die Leistungen bei den Deutschen Meisterschaften waren ausschlaggebend für die Nominierung der Jugend-/ Junioren-Auswahl des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), die vom 16.-18.09., also eine Woche nach den Deutschen Meisterschaften,  an den Olympic Hope Games in  Bydgoszcz / Polen teilnahm. Zu den 24 Auswahlkadern des DKV, die aus 15 Vereinen bzw. acht Landesverbänden kamen, gehörten die Potsdamer Sportschüler Anton Regorius, Marc Dunkel, Timon Gödde und Alina Stelzer, die von ihrer Trainerin Petra Welke vor Ort betreut wurden.

Mit durchweg guten Eindrücken und nachhaltigen Erlebnissen fuhren alle Sportler und Offiziellen des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV). nach den drei Wettkampftagen im polnischen Bydgoszcz zurück in die heimatlichen Gefilde. Die meisten der 15- bis 17-jährigen deutschen Nachwuchskanuten starteten erstmals im Trikot einer DKV-Auswahl und erlebten unmittelbar und persönlich das Flair eines internationalen Wettkampfes. Das hinterließ bei ihnen bleibende und nachhaltige Erinnerungen, zumal der polnische Verband eine reibungslos funktionierende Veranstaltung organisierte und die Gastfreundschaft nichts zu wünschen übrig ließ.

Das deutsche Team belegte in der Gesamtwertung  mit 9 Gold-, 10 Silber- und 8 Bronzemedaillen sowie 388 Punkten hinter der äußerst leistungsstarken ungarischen Auswahl (26/ 23/ 20 Medaillen und 798 Punkte) den zweiten Rang.

In den über 200m, 500m und 1000m ausgetragenen Wettkämpfen gewannen die beiden Potsdamer Sportschüler Marc Dunkel und Anton Regorius im Canadier jeweils zwei Silber- und eine Bronzemedaille. Dabei paddelten beide zusammen über 200m im C2 zu Silber und im C4 zu Bronze sowie jeweils im C1  über 200m (Regorius) bzw. 500m (Dunkel) nochmals zu Silber.

Die einzige Potsdamer Kajakdame Alina Stelzer verfehlte zweimal mit Rang vier ganz knapp das Siegerpodest, dazu kam noch je einmal Platz 5 und 7. Auch Timon Gödde war dreimal im Finale vertreten und belegte dort Platz 6, 7 und 8.

 

Potsdam, 26.09.2011

Günter Welke

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