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Neue Kanuten an der Sportschule

06.09.2016 | 12:36

Vierzehn Paddeltalente in Potsdam neu eingeschult

 

Am Vormittag des 04.09. hieß Rüdiger Ziemer,  Direktor der Sportschule Friedrich Ludwig Jahn, in der gut besetzten Potsdamer MBS-Arena die neuen Sportschüler, deren Angehörige und Vertreter der Brandenburger Sportverbände herzlich willkommen. Geschätzte 1.200 Teilnehmer der Einschulungsveranstaltung verfolgten aufmerksam die Ausführungen des Schulleiters.

Neben kurzen Darlegungen zum Profil der Lehr- und Ausbildungsstätte von Sporttalenten stimmte der Pädagoge die neuen Schüler auf das Lernen und Leben in ihrem künftigen Umfeld ein, vermittelte den Eltern Empfehlungen zur Unterstützung ihrer Kinder bei der Bewältigung der zu erwartenden Anforderungen und orientierte auf die Entwicklungsmöglichkeiten am hiesigen Standort.

„Alle vier Jahre“, so Ziemer, „wird ersichtlich, wie effektiv der Lern- und Trainingsprozess der Sportschule im Zusammenwirken mit den Sportverbänden gestaltet wurde.“ Die Teilnahme an den Olympischen Spielen ist das höchste Ziel, das sich ein Sportler setzen kann. Auf Rio 2016 bezogen, kann die Potsdamer Sportschule resümieren, dass sich 16 ihrer Absolventen  für die Olympischen Spiele qualifiziert hatten. Zurückgekehrt sind sie mit fünf Olympiasiegen und weiteren sieben Medaillen. Eine Bilanz, die nicht jede Sportschule aufzuweisen hat. Ein kurzer filmischer Abriss zu den Wettkämpfen der Potsdamer Athleten in Rio und ein interessantes Interview des Direktors mit dem Goldmedaillengewinner und Rennkanuten Jan Vandrey unterstrichen in anschaulicher Form die Erfolge der Absolventen der Sportschule.

 

So hat sich das eine oder andere neu eingeschulte Paddeltalent sicherlich auch vorgenommen, diesen sportlichen Vorbildern nachzueifern. Aus fünf von  acht bestehenden Brandenburger Landesstützpunkten (LSP) wurden  insgesamt zwölf Nachwuchskanuten zur Aufnahme in die siebente Klasse delegiert. Der zwölfte neue Sportschüler  paddelte zuvor in Essen. Mit  Felix Kliemann und Lucas-Karl Behlert  kommen zwei in die achte Klasse aufgenommene Sportschüler aus Jeßnitz (Sachsen-Anhalt).

Allein aus dem von Jeffrey Zeidler geleiteten jüngeren Nachwuchsbereich des KC Potsdam stammen fünf der am Sonntag eingeschulten Sportschüler. Hier wurde ein Zeichen für effektive Nachwuchsarbeit gesetzt. Der LSP Schwedt und Brandenburg delegierten zwei und die LSP Finow und Spremberg verabschiedeten je ein Paddeltalent an die Sportschule im Luftschiffhafen.

 

Das sind die neuen Kanu-Sportschüler der siebenten Klasse, die gemeinsam mit den Volleyballerinen einen Klassenverband bilden:

Greta Siwulla, Josefine Tenner, Magnus Böhmer, Raphael Kärger und Matis Francke (Potsdam),

Chantal Tornow und Florian Lerm  (Schwedt),

Justine Böttcher (Kirchmöser) Caroline Banisch (Brandenburg an der Havel),

Patrick Pelzer (Finow),

Juliette Schuppke (Spremberg),

Ben Hanisch (Essen).

 

Mit der aus Schwedt stammenden Chantal Tornow erhält der weibliche Canadierbereich dringend gesuchten Zuwachs. Sie belegte sowohl bei den diesjährigen Landes- als auch Ostdeutschen Meisterschaften den ersten Platz in ihrer Altersgruppe. Für ihren bisherigen Vereinsgefährten und Kajakfahrer Florian Lerm verliefen die Wettkämpfe 2016 krankheitsbedingt zwar nicht so erfolgreich, aber auch er hat sich mit seinem Wechsel nach Potsdam viel vorgenommen.

Alle neuen Kanu-Sportschüler können sich der Unterstützung durch die  Lehrer, Erzieher und Trainer der Sportschule und des LSP Potsdam ebenso sicher sein, wie der willkommenen Aufnahme durch die bereits schon längere Zeit im Sportpark Luftschiffhafen trainierenden Nachwuchspaddler.

 

Potsdam, 4.09.2016

Günter Welke

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