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Neues vom Kanu

03.03.2014 | 14:16

In der Vorstellungsreihe von Sportschülern, die als Geschwisterpaare am Landesstützpunkt Kanu-Rennsport in Potsdam trainieren, hat die Sportschülerin Clara Thieme die Nachwuchssportler Julia und Marc Dunkel befragt.

 

Interview mit Julia und Marc Dunkel

von Clara Thieme

Auch diese beiden Nachwuchspaddler des KC Potsdam waren bereit,  mit mir ein Interview zu führen, um Ihnen einen kleinen Einblick in ihre sportliche Entwicklung zu geben.

Die beiden wohnen in der Nähe von Potsdam, hätten also diverse Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Mir stellte sich dann die Frage, wie sie ausgerechnet zum Kanurennsport gekommen sind. Julia: „Eine ehemalige Mitschülerin von mir machte Kanu und hat mich davon überzeugt, diese Sportart auszuprobieren. So habe ich sogar früher angefangen als mein Bruder, wenn auch nur einen Tag, denn beim zweiten Mal war er dann auch dabei.“ Vor kurzem ist Julia von der Disziplin Kajak auf Canadier gewechselt, ein mutiger Schritt. Julia: „ Ich bin jetzt gewechselt, weil ich eine neue Herausforderung suchte, und ich denke, dass ich damit meinem Bruder besser nacheifern kann. Er ist schon immer mein sportliches Vorbild gewesen und kann mir jetzt dazu noch mehr Tipps geben, beispielweise für eine gute Technik.“ Ihr Bruder Marc ist vor einigen Wochen aus dem Trainingslager in Florida zurückgekehrt und möchte die gefahrenen Kilometer als Grundlage für eine erfolgreiche Saison nutzen: „ Florida war sehr anstrengend. In drei Wochen  haben wir über 400 Kilometer zurückgelegt, und das hat dann auch sofort beim Stufentest positiv zu Buche geschlagen. Für die kommende Saison geht es für mich darum, sich so gut wie möglich in der Leistungsklasse zu präsentieren, und das Ziel ist natürlich die Qualifikation für die U-23 Nationalmannschaft.“ Für Julia wird diese Saison jetzt wohl genauso spannend und wegweisend werden. Ihre grundlegenden Ziele stehen schon fest: „Da ich noch nicht lange Canadier fahre, hoffe ich, dass ich die Technik und Sicherheit im Boot auch hier schnell erlernen werde und schnellstmöglichen Anschluss zu meinen Trainingskollegen finde. Dabei werde ich mein absolut Bestes geben.“ Vom sportlichen nun zum anderen Teil des Alltags, Schule und Wohnen. Die beiden sind sogenannte Stadtkinder, leben also nicht im direkt angrenzenden Internat, sondern noch Zuhause, etwas außerhalb Potsdams. Das ständige Hin- und Herfahren ist sicherlich oft anstrengend, trotzdem antworteten sie auf die Frage, ob sie lieber „Internatskinder“ wären: „ Nein, also eigentlich finden wir es  nicht schlimm, Zuhause zu wohnen. Das Internatsleben ist zwar eine interessante Erfahrung, aber nach einem langen und anstrengenden  Tag schalten wir lieber in unseren eigenen vier Wänden ab.“ Weiterhin wollte ich gerne wissen, wie den beiden die Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern und Trainern an der Sportschule gefällt. Marc: „ Bei mir in der Streckung, aber auch bei meiner Schwester in der 10. Klasse, ist die Koordination und Kommunikation zwischen uns, Lehrern und Trainern auf jeden Fall sehr gut, und auch die nötige Unterstützung ist gegeben. Die Lehrer geben uns faire Möglichkeiten, versäumten Stoff nachzuarbeiten und bemühen sich, uns ganz individuell zu fördern.“ Zum Abschluss bat ich die beiden, noch drei Schlagworte zur „Faszination Kanurennsport“ zu nennen. Beide zusammen: „ Zielsetzung, Training, Erfolg“.

Julia und Marc kennen ihren Weg und werden ihn auch weiterhin unbeirrt gehen. Ich bedanke mich bei den beiden und wünsche ihnen alles Gute für die kommende Saison.

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