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Partnerschulprojekt mit der Sportschule Zielona Góra – „Markenzeichen“

19.11.2012 | 16:00

„Markenzeichen“, das war der Titel des diesjährigen Austauschprojekts der Schwimmer und Judoka aus Klasse 8-1 mit Schwimmern unserer Partnerschule in Polen.

Was bedeutet mein Name? Woher kommt er und wieso heiße ich so? Mit solchen Fragen beschäftigten sich deutsche und polnische Schüler vom 12. bis 16.11. und in der Zeit davor intensiv. Dabei gab es viele überraschende Erkenntnisse – so bedeutet „Steven“ tatsächlich „der Gekrönte“ und auch polnische Nachnamen lassen sich wie deutsche meist auf Berufe, Vornamen oder Ortsbezeichnungen zurückführen.

Dass die Polen „ganz locker drauf“ waren, hätten sich vorab nicht alle Schülerinnen und Schüler vorstellen können. Doch bei der Stadtrallye in Potsdams Innenstadt, bei der sich die deutschen und polnischen Jugendlichen austauschen mussten, um ihre Fotografieraufträge zu lösen, und auch bei den Aufgaben in der „Story of Berlin“ waren Kommunikation und Kooperation gefragt, um auf den vorderen Plätzen zu landen. Dass das in allen Gruppen ganz schön gut (und nicht nur dank diverser Übersetzungsprogramme) geklappt hat, ist nicht nur an den hohen Punktzahlen, sondern auch an den entstandenen Fotos abzulesen.

Neben den schönen Erinnnerungen und positiven Eindrücken voneinaner ist auch etwas zum Anfassen entstanden: Die deutsch-polnische Ausstellungswand im Fremdsprachenflur ist nun erweitert um einen Herkunftsbaum, bei dem die Partnerklasse der 8-1, die 12-1, Regie führte und tatkräftig bei der Gestaltung und Recherche mithalf. Die Projektteilnehmer präsentierten unter anderem diesen Baum bei der großen Abschlussrunde am Freitag allen Interessierten.

Damit ging eine Woche zu Ende, die durch intensives gemeinsames Schwimmtraining, Projektarbeit, Museumsbesuche und Kultur geprägt war.

Unterbringen konnten wir diesmal nur einen Teil der polnischen Gäste im Haus der Athleten. Besonderer Dank gilt deshalb allen Eltern, die bereit waren, einen polnischen Schüler als Gast bei sich aufzunehmen.

Die Projektförderung war wie jedes Jahr ein eher schwieriges Kapitel der Projektwoche. Dass trotzdem einige Gäste im Internat aufgenommen werden konnten und die Firma sodexo bei der Essensversorgung ein gutes Angebot machte, ermöglichte erst, weiter über die Realisierung nachzudenken. Doch erst, als das Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten (MWE) den Projektantrag als förderugnswürdig einstufte, lösten sich viele Sorgen in Luft auf.

Ermöglicht wurde durch die Förderung des MWE ein europäisches Erlebnis – die Erfahrung nämlich, dass gemeinsame Arbeit und Kommunikation über alle Sprachbarrieren und Berührungsängste hinweg nicht nur möglich, sondern auch produktiv ist und Spaß macht.

 Kerstin Paul im Namen all derer, die geholfen und das Projekt unterstützt haben

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