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Projekt zur Integration durch Sport

16.10.2015 | 12:09

Sport hilft Brücken bauen

Im Rahmen der Projektwoche beschäftigte sich eine Gruppe mit der aktuellen Flüchtlingsproblematik. Ziel war es, die Integration der Flüchtlinge durch Sport voran zu treiben.

Die Projektwoche begann mit Expertengesprächen: Andrea Rauch von der RAA (Regionale Arbeitsstelle für Bildung und Integration) sowie Jörg Schneider vom Programm „Integration durch Sport“ stellten ihre laufenden Integrationsprogramme und Projekte vor, in denen bereits durch Sport Zuwanderer in die Gesellschaft integriert werden sollen. Es wurde besonders deutlich, dass Sport in Vereinen für alle eine Chance biete, das soziale Netzwerk zu erweitern, was gerade für den Integrationsprozess der Zuwanderer besonders wichtig sei, so Schneider.

Eine wesentliche Information der Gesprächsrunde war, dass Zuwanderer und Flüchtlinge oftmals nicht wissen, welche Freizeitangebote, Sportvereine etc. es in ihrer Umgebung gibt. Als Ziel dieser Woche formulierten die Schüler/innen daher, dass sie eine Brücke zwischen den Sportvereinen und den Zuwanderern bauen möchten, sodass eine Integration durch Sport in Gang gesetzt wird.

Nach einer anregenden Diskussion wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen zum einen Kontakt zu Schulen in Potsdam aufgenommen werden sollte, die bereits Flüchtlingskinder beschulen, sodass man sich mit dem Projekt konkret an diese Kinder wenden kann. Zum anderen recherchierten die Gruppen Ansprechpartner innerhalb der Sportvereine (Handball, Schwimmen, Leichtathletik und Fußball), um über das Projekt zu informieren und ggf. Trainer/innen zu finden, die bereit wären, in ihren Gruppen Flüchtlingskinder aufzunehmen.

Am Montagnachmittag und Dienstagvormittag erfolgten erste Gespräche mit Vereinsvorständen/den Geschäftsstellen und alle zeigten Interesse am Vorhaben der Projektgruppe. Es fanden sich auch 2 Übungsleiter, die bereits Flüchtlinge in ihre Gruppen aufgenommen haben. Weitere Kontakte wurden geknüpft.

Nach einem Telefonat mit der „DaVinci“ - Gesamtschule besuchte die Projektgruppe am Dienstagvormittag dann die Klassenlehrerin der Willkommensklasse, den „Willis“. Die Klasse befand sich leider schon in ihrer Projektwoche, sodass wir sie nicht vor Ort antrafen. Frau Richter machte uns klar, dass wir in unserem Projekt noch verschiedene Hindernisse bedenken sollten. So gebe es nicht kulturelle Unterschiede, sondern auch die Schwierigkeit, dass die Flüchtlingskinder bereits am frühen Nachmittag Schulschluss hätten und dann erst weit nach Hause fahren müssten. Danach hätten sie familiäre Verpflichtungen, was die Teilnahme in Sportvereinen oftmals schwierig mache.

Es wurde gemeinsam besprochen, zunächst einen Projektsporttag zu organisieren, der in der Schulzeit stattfindet und so die Schüler/innen über die Sportarten informiert und begeistert. Außerdem wurde als neues Ziel festgelegt, ein Video zu erstellen, in dem die Sportarten und das Projekt vorgestellt werden. Zusätzlich arbeitete die Projektgruppe an einem Flyer und einem Plakat, die alle Adressen und Ansprechpartner in den Sportvereinen zusammenfügen, an die die Zuwanderer und Flüchtlinge sind wenden können.

 

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