Sie befinden sich hier

Startseite | Aktuelles | Nachricht

Stadt der Liebe

15.01.2014 | 07:28

Better late than never

Mit einiger Verspätung erreichte die Redaktion ein Artikel zur Parisfahrt 2013, den wir interessierten Lesern aber keinesfalls vorenthalten möchten:

Am 22. September 2013 machten wir uns auf nach Paris. Wir : das war der Französischkurs von Frau Winter und der Kurs von Frau Legrand.

Es ging in aller Frühe von Berlin Tegel nach Paris Orly. Der Flug verlief ohne Probleme und so kamen alle gut -wenn auch müde- an. In Paris hieß es erst einmal Bus und Metro fahren, um in unser Hotel zu kommen.  Auf vier Tage verteilt, besuchten wir so ziemlich alles, was Paris an großen und bekannten Sehenswürdigkeiten zu bieten hat: vom Eiffelturm als dem Highlight schlechthin bis zu den Katakomben, dem Untergrund der französischen Metropole.

Angefangen haben wir mit dem wohl bekanntesten Wahrzeichen Paris, dem Eiffelturm. Mit 324m Höhe ist er das höchste Bauwerk in Paris und dient sowohl als Aussichtsturm, Restaurant und Fernsehturm. Am Abend bestiegen wir gemeinsam den „ Berg „ Montmartre mit seiner Basilika Sacré-Coeur. Dort machten wir ein ausführliches und reichhaltiges Pick-Nick. Von dort konnten wir nun den Abend eigenständig ausklingen lassen. Dies gelang zum Beispiel sehr gut in einem kleinen Park, von dem aus man auf den Eiffelturm bewundern konnte, während dieser zur vollen Stunde prachtvoll blinkt und leuchtet.

 Am 2. Tag unserer Kursfahrt ging  es zum Place de la Bastille, wo wir unsere deutschsprachige Stadtführerin trafen. Sie zeigte und das Marais-Viertel und die Insel „ile de la cité“, die„Wiege“ der Stadt. Dort erzählte sie uns viel zur Geschichte der Insel, mit ihren Hinterhöfen und Parks. Außerdem stellte sie uns die beste Eisdiele von Paris vor, worüber wir angesichts der sehr sommerlichen Temperaturen nicht böse waren. Die Tour wurde abgeschlossen durch einen kleinen Rückblick auf die Geschichte der Kathedrale Notre-Dame im Park, welcher sich hinter der Kirche befindet. Der Abend, welcher wieder zur freien Verfügung stand, konnte diesmal mit einem ausgedehnten Spaziergang durch die Gassen von Paris genutzt werden. Das typische Pariser Bild mit vielen kleinen Cafés und Bars direkt nebeneinander wurde zu 100 Prozent bestätigt.

 Am darauffolgenden Tag endete die Fahrt mit der Metro am Triumphbogen. Mit einer eher geringen Höhe von 50m erhielt man auf dem Dach des steinernen Denkmals einen grandiosen Ausblick über Paris. Die wohl bekannteste Straße Paris‘, die Champs-Élysées, konnte von dort aus überblickt und bestaunt werden, genauso wie die außergewöhnlichen und exklusiven Dachterrassen der umliegenden Häuser. Danach ging es die bereits genannte Champs-Élysées entlang bis zu Place de la Concorde, auf dem im Zentrum der Obelisk von Luxor steht. Anschließend ging es weiter von einer der bekanntesten Straßen der Welt in das wohl bekannteste sowie größte Museum der Welt. Der Louvre mit all seiner Kunst stand uns bevor. Bereits der Eingang brachte uns ein wenig zum Staunen, denn die beeindruckende Glaspyramide brach das Licht auf eine besondere Weise, sodass auf dem Boden tausende kleine vielleicht 20 cm lange Regenbögen aufleuchteten. Das Bild der Bilder wurde natürlich betrachtet, auch wenn wir der Mona Lisa nun gar nicht so viel abgewinnen konnten. Unseren Museumstag  setzten wir fort  im Musée d´Orsay, welches in einem ehemaligem Bahnhof Kunst aus dem Zeitraum von 1848 bis 1914 zeigt. Beendet wurde dieser Tag ganz romantisch in der Stadt der Liebe mit einer nächtlichen Bootsfahrt auf einem bateau mouche über die Seine, bei der all die Sehenswürdigkeiten der letzten Tage im Scheinwerferlicht noch einmal bestaunt werden konnten.

Am letzten Tag unserer Kurzreise nach Paris wurde es düster und unheimlich. Wir stiegen in den  Untergrund von Paris. Die Katakomben waren besonders beeindruckend, da man die fein säuberlich gestapelten Knochen von ca. 4 Millionen Leichen besichtigen konnte, welche teilweise in Mustern aus Schädeln und Oberschenkelknochen angeordnet waren. Die einen fanden es spannend, die anderen eher abstoßend ….. wie auch immer,  auf jeden Fall war es außergewöhnlich! Anschließend besuchten wir den wohl bekanntesten Friedhof von Paris, den Friedhof “Père Lachaise“ , auf dem Persönlichkeiten wie der Komponist Frédéric Chopin, James Morrison oder der deutsche Maler Max Ernst begraben sind.

Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen und kamen mit etwas Verspätung kurz vor Mitternacht in der Heimat an.

Es war es eine sehr gelungene Kursfahrt nach Paris, bei der wir in nur vier Tagen eine Fülle von Eindrücken, eigenen Erfahrungen und Informationen über Paris gewonnen haben.

 

Felix Stachowiak

Zurück

Kontakt