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Vorbereitungstrainingslager der Kanuten

08.05.2017 | 07:44

Vorbereitungen auf WM und Schulprüfungen verlangen viel ab

 

Fleißiges Üben ist in den letzten  Tagen für einige Potsdamer Nachwuchskanuten und  Sportschüler in zweierlei Hinsicht angesagt, um ihre persönlichen  Ziele zu erreichen: Einen gutes Abschneiden bei den zentralen Prüfungen der zehnten Klasse   und eine vordere Platzierung bei den Qualifikationen am 06. und 07.05. auf dem Beetzsee zur Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften.

 

Lehrer-Trainerin Petra Welke nimmt sich vor allem der sportlichen Seite ihrer zu betreuenden Schützlinge an, die noch im Jugendbereich startberechtigt sind, aber dennoch ein Ticket zu den internationalen Meisterschaften der Junioren anstreben:

„In Vorbereitung auf die zweite nationale Sichtung startete ich mit vier Sportschülern (drei Canadierfahrer und ein Kajakmädchen) der Jugendaltersklasse am 28.04. in  Richtung Brandenburg an der Havel. Eine intensive Vorbereitung auf die WM-Qualifikationsrennen der Junioren an gleicher Stelle war angesagt. Bei herrlichem Wetter angekommen, absolvierten wir gleich am ersten Tag unsere Trainingskilometer in den Booten  die Niederhavel hinunter und wieder hinauf.

Leider änderte sich das Wetter zum Wochenende schlagartig. Wir mussten nun bei jeder Trainingseinheit gegen den  Wind ankämpfen  Da für meine Schützlinge neben dem sportlichen Leistungstest auch die zentrale Deutschprüfung ansteht, wurde nach einem zünftigen Abendbrot sofort die Hausaufgabenstunde in Angriff genommen.. Hier wurde gepuzzelt, gegoogelt und emsig im Deutscharbeitsheft nach Lösungen gesucht.

Der Trainingsaufenthalt auf dem Regattagelände wurde in der Freizeit durch ein „Wer bin ich – Spiel“ und Longboard-Fahren aufgelockert.  Zur Walpurgisnacht besuchte ich mit meiner Trainingsgruppe das in der Nähe gelegene  Slawendorf. Selbst die dort vorhandenen Spielplätze fanden das Interesse meiner Sportschüler.

Bis jetzt lief alles rund. .Und da seit dem 01.05.  die Trainingsgruppe meines Ehemannes Ralph Welke ebenfalls ihre WM-Vorbereitungen in Brandenburg gestaltet, ist auf dem Beetzsee schon etwas mehr Getümmel als zuvor. Jetzt müssen meine Sportschüler  nur noch die Deutschprüfung meistern  und dann hoffentlich Topplatzierrungen während der zweiten Qualifikation erreichen.“

 

Florian Köppen, einer der Canadierfahrer aus der der Trainingsgruppe von Petra Welke, belegt nach der ersten Qualifikation Platz zwei in der Gesamtrangliste der Junioren. Er ist mit seinen Trainingsleistungen durchaus zufrieden und meint: „Im Trainingslager  hatte ich bisher viel Spaß zusammen mit meinen Mitschülern. Das Training ist zwar sehr anstrengend aber wie ich hoffe  auch sehr effektiv. Das Essen hier schmeckt sehr gut und nicht nur, weil unsere Trainerin so nett ist und für uns das Abendessen zubereitet. Im Großen und Ganzen ist es ein sehr gutes und lockeres Trainingslager. Die Wetterbedingungen könnten sich jedoch möglichst bald verbessern.“

 

Vor der zweiten Qualifikation nimmt Trainingsgefährte Tom-Lucas Hinz den dritten Ranglistenplatz ein. Auch für ihn bietet das Trainingslager eine gute Möglichkeit, bestens vorbereitet die nächsten Wettkämpfe anzugehen: “Als meine Gruppe und ich am 28.04. ins TL nach Brandenburg gefahren sind, hatte ich mich schon sehr darauf gefreut, da wir zwei Wochen vorher schon einmal dort waren. An den ersten Tagen war der Beetzsee noch ziemlich ruhig, das waren wir aus der Vergangenheit  überhaupt nicht gewohnt. Täglich absolvieren wir drei Trainingseinheiten. Bei gutem Wetter fahren wir mit unseren Longboards zum Mittagessen in die Fachhochschule. Das ist nochmals zusätzlich ein kleines Fitnessprogramm. Auch, wenn sich der Beetzsee im Verlaufe der Tage immer mehr mit unangenehmem Wellengang zeigte, fand ich das Trainingslager super. Und Spaß gemacht hat es ebenso. Schließlich waren wir mit dem Ziel dort, uns gut auf die Wettkämpfe zur WM-Qualifikationen vorzubereiten.

 

 

Potsdam, 05.05.2017

Günter Welke

 

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