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Winterlager der Kanuten

15.01.2013 | 07:38

Wintertraining der Potsdamer Nachwuchskanuten Anfang Januar in Klingenthal

 

Nahezu 40 junge Nachwuchskanuten des KC Potsdam verbrachten Anfang Januar eine Woche in einem Wintertrainingslager im sächsischen Vogtland. Alle Teilnehmer, bis auf eine Sportlerin, besuchen die Potsdamer Sportschule. Betreut wurden die jungen Athleten von vier Lehrer-Trainern. Wenngleich die Schneeverhältnisse nicht ideal waren, wurden die Tage in Klingenthal effektiv genutzt, um sich vor allem beim Skilauf konditionell auf die kommende Wettkampfsaison vorzubereiten. Einige der jungen Sportler lassen uns mit ihren Gedanken und Erinnerungen teilhaben an den Erlebnissen während ihres Wintertrainingslagers.

 

Die beiden Siebenklässler Leonard Busch und Florian Kühn schildern den Anreisetag:

„Wir mussten am 04. Januar ziemlich früh aufstehen, denn schon um 06.15 Uhr  sind wir in einem großen Reisebus vom Gelände des KC Potsdam abgefahren. Von der Fahrt haben wir allerdings nicht sehr viel mitbekommen, da wir noch sehr müde waren. Nach zwei Stunden haben wir eine kurze Pause an einer Raststätte gemacht. Bei der Ankunft an unserem Zielort mussten wir jedoch das letzte Stück hinauf auf den Aschberg zu Fuß zurücklegen. In der Herberge angelangt, haben uns die Trainer Herr Danz und Herr Cwikla die Zimmer zugeteilt. Als erstes hatten wir unsere Betten zu beziehen und unsere persönlichen Sachen auszupacken und einzuräumen. Gleich nach dem Mittagessen haben wir uns Skier ausgeliehen und sind anschließend gegen 14.30 Uhr die erste Runde Ski gelaufen. Aufgrund des Regens waren wir danach ganz schön durchgefroren. Dagegen half eine warme Dusche, die wir vor dem Abendbrot genossen haben. Um 21.30 Uhr sind wir ins Bett gegangen.“

 

Jonas Schmitt und Roar Benecke erinnern sich an den folgenden Tag:

„Am Samstag riss uns um 07.00 Uhr das Klingeln des Weckers aus dem Tiefschlaf. Kurz darauf gingen wir in den Speisesaal zum Frühstück. Anschließend fuhren wir nach einer kurzen Pause zweieinhalb Stunden bei strömenden Regen auf der Loipe. Total durchnässt kehrten wir zurück und nach einer kleinen Aufwärm- und Erfrischungspause gab es Mittagessen. Nach der Mittagspause gingen zwei Trainingsgruppen wieder auf die Loipe und eine dritte Gruppe war bei einem Athletikkreis beschäftigt. Im Anschluss an das Abendbrot hatte die siebente Klasse eine Stunde Zeit, die Hausaufgaben zu erledigen. Der Tag endete für uns um 21.30 Uhr, denn wir hatten jetzt Nachtruhe.“

 

Den Sonntag erlebte Julia Dunkel wie folgt:

„Früh um 07.00 Uhr klingelte der Wecker. Eine Viertelstunde später haben wir uns fertig gemacht und sind anschließend zum Frühstück gegangen. Danach sind wir wieder zurück ins Zimmer, haben uns kurz ausgeruht und danach auf das  Skifahren vorbereitet. Gegen 08.30 Uhr sind alle losgefahren. Das Ziel war Weitersglashütte. Diese lange Ausfahrt hat ca. drei Stunden gedauert. Als wir wieder in der Jugendherberge ankamen, mussten wir uns gleich umziehen, denn das Mittagessen stand bereit. Es gab Hühnerfrikassee. Von 12.00 bis 15.00 Uhr hatten wir Pause, die wir fast vollständig zum Schlafen genutzt haben. Bereits 14.30 Uhr klingelte wieder der Wecker und wir haben uns für das Krafttraining angezogen. An den verschiedenen Stationen, die Frau Welke aufgebaut hatte, machte jeder eine andere Übung. Insgesamt übten wir in vier Kreisen mit jeweils einer längeren Pause zwischendurch. Gegen 16.00 Uhr hatten wir das Training beendet und gingen gleich danach zum Duschen. Anschließend haben wir uns einen sehr spannenden Film angesehen. Um 18.00 Uhr sind wir zum Abendessen gegangen. Es gab wie jeden Abend Stulle und Brot. Weil wir so filmsüchtig waren, haben wir uns noch einen Film angesehen. Allerdings konnten wir diesen nicht bis zum Ende anschauen, denn um 21.30 Uhr war ja Nachtruhe. Also haben wir uns rechtzeitig für das Bett fertig gemacht, denn um 21.35 Uhr kam Frau Welke noch einmal in unser Zimmer um zu schauen, ob alle da sind und uns ‚Gute Nacht’ zu sagen. Das war der vollständige Tag.“

 

Die vier Mädchen Jeniffer Richert, Annika Loske, Marie-Luise Gaede und Ophelia Preller schildern aus ihrer Sicht den Montag:

„Wir standen am 07.01. um 07.20 Uhr auf, zogen uns im rekordverdächtigen Tempo an und schafften es pünktlich zum Frühstück. Gegen 08.30 Uhr begannen wir sehr ‚begeistert’, uns für den anstehenden Wettkampf umzuziehen. Mit großer Vorfreude fuhren bzw. gingen wir zum Stadion. Um 09.30 Uhr war der erste Start. Nachdem wir erschöpft fertig waren, sagte unser Trainer Herr Danz: ‚Ich wollte eigentlich eine viel größere Runde machen.’ Da haben wir ihn natürlich ziemlich böse angeguckt. Als wir alle hungrig in der Jugendherberge ankamen, ging es schnell zum Essen. Es hat gut geschmeckt, denn es war lecker zubereitet.

Da wir am Nachmittag frei hatten, ging Ophelia mit anderen Sportlern und den Trainern für uns alle einkaufen. Währenddessen haben die Zurückgebliebenen ihre Zimmer aufgeräumt. Um 18.00 Uhr gab es Abendbrot und eine Stunde später haben alle konzentriert die zahlreichen Hausaufgaben erledigt. Anschließend versuchten die meisten von uns, ab 21.30 Uhr einzuschlafen.“

 

Die Zwölfjährigen Malou  Mikeleit und Hannah Blechschmidt sahen den 09. und 10.01. so:

„Puh, war das anstrengend am Mittwoch. Zuerst mussten wir wie immer um 07.00 Uhr aufstehen und dann endlich wieder essen gehen. Danach sind wir in die Skischuhe gesprungen und auf Tagestour gegangen. Die Tour war allerdings bereits gegen 11.30 Uhr beendet, da wir zum Bombardino (einem gläsernen Iglu in Carlsfeld).wollten. Leider war die Ausstellung geschlossen. Schließlich sind auch an diesem Tag noch zwei unserer Mädchen die falsche Abfahrt gefahren. Aber bloß gut, dass schon bald wieder die Mittagszeit heran war. Danach sind wir mal eben schnell 18 Kilometer zu der europaweit bekannten Sprungschanze gefahren. Gleich nach dem Abendbrot war für uns der lange Tag beendet und wir konnten endlich ins Bett gehen.

Am Donnerstagmorgen hatten wir unseren zweiten Wettkampf. Das war zwar anstrengend, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Nachdem wir das Ziel erreicht hatten, sind wir zurückgefahren und haben uns schon auf das Mittagessen gefreut. Die Auswertung des Wettkampfes erfolgte am Nachmittag. Anschließend haben wir uns im Theaterspielen versucht. Das war sehr lustig. Nach dem Abendbrot besuchten einige unserer Sportler noch die Disco der ebenfalls in Klingenthal anwesenden Trainingsgruppe aus Leipzig. Zur festgelegten Zeit waren wir jedoch alle wieder rechtzeitig im Bett.“

 

Günter Welke

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