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Augenzeugenberichte

Wir interviewten am 24.09.2014 die stellvertretende Schulleiterin Birgit Kossmann, sowie unsere Schülerin Emely Siewert aus der 13. Jahrgangsstufe, welche bereits an der Schulreise nach Mosambik teilgenommen haben.

Unsere erste Frage galt dem Jahr, in dem die Befragten nach Mosambik gefahren sind. Frau Kossmann nahm bereits 2003 an dem Projekt teil, Emely war 2013 beteiligt und wird in diesem Jahr wieder zur Gruppe gehören.

Besonders interessierte uns, wofür das gespendete Geld in diesen beiden Jahren eingesetzt wurde. 2003 wurde viel Wert auf ein breites Angebot an sportlichen Aktivitäten für die Schüler gelegt. Somit kauften wir Basketballkörbe und versuchten per Hand einen Beachvolleyballplatz zu errichten. Die Aufgabe war allerdings schwerer als gedacht, sodass wir die finalen Arbeiten an die Mosambikaner abgeben mussten. Diese Unterstützung erwies sich im Nachhinein leider eher als unproduktiv, da sich unsere Vorstellungen bezüglich der Verwendung des Platzes nicht mit denen der Schüler deckten. Daraus lernten wir, und setzten das Geld beispielsweise im Jahr 2013, lieber für das Errichten einer hauseigenen Bibliothek, zum Erneuern eines Daches und für wichtige Schulmaterialien sowie Bekleidung ein.

Unsere letzte Frage an Frau Kossmann und Emely galt ihren persönlichen Eindrücke, die ihnen im Gedächtnis geblieben sind: Emely betonte dabei, dass sie vor allem die lachenden und fröhlichen Kinderaugen und die Offenheit der Einheimischen beeindruckten. Frau Kossmann staunte, wie leicht die Menschen dort das Leben nehmen und kritisierte in diesem Zusammenhang unsere häufige Unzufriedenheit, trotz des hohen Lebensstandards. Doch besonders verwundert war sie darüber, welch eine Wissbegierde die Kinder dort an den Tag legen und beim Lernen auf dem Boden mit Schulmaterialien wie Schiefertafeln trotzdem ihr Lachen und ihre Herzlichkeit nicht verlieren!

Vielen Dank, Emely Siewert und Birgit Kossmann.

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