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Ein Interview mit Kerstin Paul

Frau Paul, in welchem Jahr sind Sie mit nach Mosambik gefahren?

2010.

Das gespendete Geld wird jährlich für einen bestimmten Zweck eingesetzt Was geschah vor 4 Jahren damit?

Ein Großteil des Geldes wurde für neue Tische und Stühle in der Grundschule in Tofo eingesetzt. Auch die Schule in Matola konnten wir durch das Bezahlen der Internetrechnung finanziell unterstützen. Neben vielen weiteren kleinen Dingen, bestückten wir ein Kinderheim mit neuem Spielzeug und legten eine Kasse an.

Welchen Eindruck haben die Kinder in Mosambik auf Sie gemacht?

Einerseits waren sie freundlich, herzlich und aufgeschlossen, vor allem in Matola. Aber natürlich gab es in einigen Situationen auch Verständigungsprobleme, sodass es teilweise echt schwer war, beispielsweise in der Grundschule in Tofo, angeregte und aufschlussreiche Gespräche zu führen. Trotzdem ist es insgesamt einfach beeindruckend zu sehen, wie glücklich die Kinder dort trotz der ärmlichen Verhältnisse sind!

Können Sie sich an eine bestimmte Szene während dieser Fahrt erinnern, die Sie so schnell nicht mehr vergessen werden?

Ja, eine Szene ist mir sehr positiv in Erinnerung geblieben. Und zwar sind wir an einem Tag, als wir mit einer Fähre das Wasser überqueren wollten, im Stau stecken geblieben und es hat Stunden gedauert, bis wir mit dem Bus die Fähre verlassen konnten. Das Beeindruckende dabei: Anstatt gereizt vom Warten zu sein, so, wie wir es von uns aus Deutschland kennen, stiegen die Einheimischen alle aus ihren Autos und funktionierten die Fähre zu einem Partyschiff um, um die Zeit gut zu überbrücken. So etwas habe ich noch nie erlebt!

Vielen Dank, Frau Paul.

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