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Schwimmen

„It’s easy going.“


Der Nachwuchsstützpunkt in Potsdam blickt auf eine wechselvolle Geschichte des Erfolgs zurück. Hier trainierten viele der späteren Großen, der Schwimmer von morgen. Ob Britta Steffen oder Benjamin Starke, Jana Henke oder Jörg Hoffmann – sie alle lernten hier zu trainieren und zu siegen. Doch Erfolg ist kein Rezept, sondern ein Anspruch, dem sich Trainer und Sportler tagtäglich stellen.

Dieser Erfolg steht immer am Ende eines Lern- und Entwicklungsprozesses, der in Potsdam mit der siebten Klasse beginnt. In den vier Jahren harter Arbeit und später, in der Sekundarstufe II, bleibt nicht viel Zeit, um anderen Interessen nachzugehen. Oftmals bewegt sich der Alltag der Schwimmer nicht nur räumlich zwischen Trainingsstätte, Schule und Wohnheim. Wer den Weg an die Sportschule gefunden hat, wird ihn jedoch mit aller Konsequenz gehen. Denn der Eintritt in die deutsche Spitze und im Einzelfall der Anschluss an die internationale Spitze im Rahmen von Jugend-Europameisterschaften und Youth-Olympic-Games ist ein Weg voller Entbehrungen, aber auch vieler schöner, bleibender Erlebnisse. Begleitet werden die Nachwuchsathleten durch Trainer, Mitarbeiter und Pädagogen, die an der Umsetzung des bislang einmaligen Schulprogramms arbeiten. Und der Erfolg der Schwimmer in den vergangenen Jahren lässt sich sehen: unzählige Titel und Medaillen bei Deutschen Meisterschaften und Jahrgangsmeisterschaften, Internationale Erfolge in JEM und EYOF, mehrfacher Schulweltmeister und Sieger bei Jugend-Trainiert-Für-Olympia.

Mit der bislang bespiellosen Einführung des sogenannten additiven Abiturs - von dem zuerst Rückenspezialist Christian Diener profitierte - und später der Umsetzung von Einzelunterricht - wie am Beispiel von Sonnele Öztürk und Laura Lindemann - wurde die notwendige Umsetzung der schulischen Inhalte den leistungssportlichen Erfordernissen im Schwimmsport angepasst. Dabei entstanden Freiräume, die neben der Doppelbelastung Schule und Sport trainingsbegleitende Maßnahmen ermöglichen: ob physiotherapeutische Betreuung auf dem Gelände des Luftschiffhafens, Anti-Doping-Maßnahmen des Verbands, Ernährungsberatung der Universität Potsdam oder einfach mal die Chance, die Füße baumeln zu lassen.

Erst die tägliche Bewältigung der anstehenden Herausforderungen lässt Träume möglich werden, erst die schweißtreibende Arbeit bildet die Grundlage für den Erfolg. Britta Steffen brachte es im Jahr 2000 treffend auf den Punkt, als sie nach einem erfolgreichen, aber harten Trainingslager ihre sportliche Form beschrieb: It’s easy going!

Ansprechpartner

Mathias Pönisch

mpoeni59@web.de

0176 21525707

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